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Sigma DP Quattro mit neuem Foveon-Sensor

Sigma stattet seine Edelkompakt-Kameraserie DP mit einer neuen Generation des Foveon-X3-Sensors aus. Gleichzeitig wurden auch der Bildprozessor und das Design überarbeitet.

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Sigmas DP-Edelkompakt-Kameras sind bekannt für ihre besondere Bildqualität. Sie rührt in erster Linie von dem speziellen Foveon-Sensor im APS-C-Format (23,5 mm × 15,7 mm) her, der im Unterschied zu herkömmlichen Bildsensoren kein RGB-Bayer-Pattern besitzt, sondern die Farbinformationen aus unterschiedlichen Sensorschichten holt. Nun kündigt Sigma die nächste Generation an.

Sigma DP2 Quattro (7 Bilder)

(Bild: Sigma)

Im Innern soll ein neu entwickelter Foveon X3 mit dem Namenszusatz Quattro stecken. Er soll eine um 30 Prozent höhere Auflösung bieten (effektiv ca. 29 Megapixel); hingegen soll jedoch die Größe der Bilddateien kleiner geworden sein.

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Die Raw-Bilder haben eine Auflösung von maximal 5424 × 3616 Bildpunkten (knapp 20 Megapixel) mit 14 Bit Abstufung. Das soll im Zusammenhang mit dem ebenfalls überarbeiteten True-III-Prozessor zu einer im Vergleich zu den Vorgängermodellen schnelleren Bildverarbeitung und einem geringeren Stromverbrauch führen. Die spezielle Bildaufbereitung sorgt laut Sigma für Digitalbilder mit besonders hoher Auflösung, exakter Tonwertabstufung und geringem Rauschen.

Aufbau und Funktionsweise des Sigma Foveon X3 Sensors der Generation Quattro.

(Bild: Sigma)

Die Lichtempfindlichkeit reicht bei bei den Merill-Modellen von ISO 100 bis ISO 6400. Der Monitor auf der Rückseite bietet eine Diagonale von 3 Zoll (7,6 cm) und eine Auflösung von 920.000 Subpixeln.

In der Topansicht tritt das extravagante Design der neunen Sigma DP-Serie zutage.

(Bild: Sigma)

Wie bei den Vorgängern – der Generation Merrill – sollen auch die drei Quattro-Modelle mit lichtstarken Festbrennweiten ausgestattet sein: DP1 19 mm (28 mm KB), DP2 30 mm (45 mm KB), DP3 50 mm (75 mm KB), jeweils mit einer maximalen Blendenöffnung von f/2.8.

Ab wann und zu welchen Preisen die drei Sigma DP Quatro-Modelle erhältlich sein sollen, steht bislang noch nicht fest. (Peter Nonhoff-Arps) / (pen)