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Sony A9 II: Spiegellose Vollformatkamera für Profi-Fotografen

Sportfotografen und Fotojournalisten will die neue Sony A9 II ansprechen. Von der Vorgängerin setzt sie sich auch mit einem überarbeiteten Gehäuse ab.

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(Bild: Sony)

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Nach der Sony A7R bekommt nun auch die Sony A9 ein Update: Die spiegellose Systemkamera legt den Fokus auf professionelle Sportfotografen sowie Fotojournalisten und will diese vor allem mit einer hohen Serienbildrate von bis zu 20 Bildern pro Sekunde überzeugen. Dabei hat Sony nach eigenen Angaben nochmals an der Geschwindigkeit geschraubt. So soll die Alpha 9 II (ab 5399 €) (A9 II) mit dieser Serienbildrate bis zu 361 JPEG-Bilder oder 239 komprimierte Raw-Foto ohne Sucher-Blackout aufzeichnen können. Zehn Bilder pro Sekunde schafft die 24-Megapixel-Kamera nun allein mit dem mechanischen Verschluss, so Sony.

Die spiegellose Systemkamera Sony A9 II richtet sich an professionelle Sportfotografen sowie an Fotojournalisten.

(Bild: Sony )

➤ Mehr zum Thema: Sonys Sportskanone: Alpha 9 im Test

Beim Autofokus setzt der Hersteller erneut auf ein Hybridsystem, das Kontrast- und Phasenmethode miteinander kombiniert. Bei der A9 II sollen nun 693 Phasenautofokuspunkte etwa 93 Prozent der Sensorfläche abdecken. Mit an Bord ist laut Sony auch eine Augenerkennung (für Mensch und Tier), bei der Fotografen zwischen rechtem und linkem Auge wählen können.

Bei der zweiten Generation hat Sony unter anderem das Gehäuse überarbeitet und für eine bessere Bedienbarkeit außerdem Design und Position einiger Bedienelemente angepasst.

(Bild: Sony)

Bei der zweiten Generation hat Sony nach eigenen Angaben unter anderem das Gehäuse überarbeitet. So will der Hersteller die Dichtungen an allen Gehäusekanten und die Abdeckung des Akku- sowie des Speicherkartenfachs verstärkt haben. Einzelne Bedienelemente wie die AF-On-Taste, den ON-OFF-Schalter oder den Joystick hat der Hersteller außerdem in Form und Position überarbeitet. Diese Neuerungen konnten wir bereits bei der Sony A7R IV (ab 4000 €) beobachten, die in einem ähnlichen Gehäuse steckt, tatsächlich sorgen die leichten Anpassungen für eine bessere Orientierung auf dem Body.

Während andere Hersteller wie Nikon oder Canon längst auf Speicherkartenstandards wie XQD oder CFexpress für eine besonders schnelle Datenübertragung setzen, hält Sony weiterhin an SD-Karten fest. Immerhin sind nun beide Schächte UHS-II-kompatibel. Für schnelle Datenübertragungen soll außerdem USB Typ-C nach USB 3.2-Standard sorgen.

Noch im Oktober soll die Sony Alpha 9 II in den Handel kommen und dann knapp 5400 Euro kosten.

(ssi)