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Sony RX100 VII im Test: Besser als die Vorgänger?

Haptik und Handhabung

Inhaltsverzeichnis

Da sich wenig am Gehäuse selbst getan hat, hat sich auch mit der neuen Kamerageneration kaum etwas an Haptik und Handhabung verändert. Die RX100 ist auch in ihrer siebten Generation noch klein, zierlich und aalglatt – kurz: hosentaschentauglich, aber nicht griffig.

Das Display der RX100 VII ist beweglich und hört auf Touchgesten. So setzen Fotografen unter anderem den Autofokus.

(Bild: Sony)

Außer an einer gummierten Daumenmulde finden die Finger kaum Halt. Ohne Handschlaufe an der Kamera sollten RX100-Fotografen das Haus gar nicht erst verlassen. Die Verarbeitung ist ordentlich, die Kompakte fühlt sich in der Hand wertig an. Für ihre geringe Größe ist sie sogar angenehm "schwer".

Die Kritikpunkte am Gehäuse lassen sich mittlerweile mantrahaft herunterbeten und halten sich in Grenzen. Die Auflösung des rückseitigen Monitors fällt mit 640 × 480 Bildpunkten in der 1200-Euro-Preisklasse äußerst dürftig aus. Der Pop-up-Sucher bietet hier zwar deutlich mehr, er fällt aber winzig aus, sodass Fotografen Motivteile im Hintergrund kaum beurteilen können.

Lobenswert dagegen ist die Platzaufteilung auf dem Gehäuse. Obwohl die RX100 VII einen enormen Funktionsumfang hat, kommt Sony mit vergleichsweise wenigen Tasten aus, sodass sie fein aufgeräumt wirkt.

Für Selfies lässt sich das RX100-VII-Display um 180 Grad nach oben klappen.

(Bild: Sony)

Dennoch finden Fotografen die wichtigsten Einstellungen direkt über das Gehäuse. Intuitiv navigieren sie per Moduswahlrad zu den verschiedenen Belichtungsautomatiken (P, A, S, M) sowie zu Szenenprogrammen, Panoramamodus oder Video. Mit der Option "MR" greifen Sie auf häufig benutzte Einstellungen zu. Dazu gibt es Direkttasten für Bildmodus, Blitz und Belichtungskorrektur. Die Funktionstaste "FN" führt ab Werk zu einem Quickmenü, dass sich Fotografen selbst zusammenstellen können.

Und überhaupt: Individualisierbar sind praktisch alle Bedienelemente, sodass sich die kleine Kamera sehr umfassend an die eigenen Bedürfnisse anpassen lässt. Das entsprechende Menü "Benutzerdefinierte Bedienung" ist übersichtlich gestaltet und dank aussagekräftiger Piktogramme ebenfalls intuitiv nutzbar.

Grundsätzlich zeigt sich das RX100-Menü allerdings eher komplex und wer gezielt nach einzelnen Funktionen sucht, muss sich hier teils lange durchklicken, bis er zum Ziel kommt. Immerhin gibt es ein "Mein Menü" unter dem man alles Wichtige sammeln kann.