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Sony präsentiert sechs neue Kompaktmodelle

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Anstatt die PMA, die am 3. März in Las Vegas startet, abzuwarten präsentiert auch Sony jetzt sechs neue Kompaktkamera-Modelle, allen voran das Bridgemodell DSC-H20.

(Bild: Sony)

Die DSC-H20 tritt die Nachfolge der H10 an und soll in allen Punkten etwas mehr bieten. So zeichnet die 10-fach-Zoomkamera (38-380 mm äquivalent zu Kleinbild; F3,5-4,4) als erstes H-Modell High-Definition-Videos auf (1920 × 720p). Bis zu 29 Minuten lang kann die 107 mm × 69 mm × 47 mm große Kameras Laufbilder mit einer Rate von 30 fps im MPEG-4-Format aufnehmen. Damit auch bei den Telebrennweiten unverwackelte Bilder entstehen integriert Sony einen doppelten Verwacklungsschutz mit optischer und elektronischer Stabilisierung. Letztere greift auch ein, sobald die neue Automatik „Face Motion Detection“ eingeschaltet ist, die mit Verkürzung der Verschlusszeit und Erhöhung der Lichtempfindlichkeit auf sich bewegende Portraitierte reagiert. Die mittlerweile zum Standard gehörende Lächelautomatik fehlt natürlich auch nicht, während die Gesichtsautomatik jetzt auch in der Wiedergabe von Nutzen ist und die Fotos einer Person zusammenfassen kann.

Für gelungene Schnappschüsse soll die neue „iAuto-Funktion“ sorgen, die automatisch den richtigen Szenen-Modus wählt und auf dem drei Zoll (7,6 cm) großen Display (QVGA 320 × 240 Pixel; 230.400 Subpixel) anzeigt. Der HAD-CCD-Sensor mit einer Diagonale von 1/2,3-Zoll löst vernünftige 10 Megapixel auf und soll dank BIONZ-Bildprozessor mit kurzen Reaktionszeiten aufwarten. Auf ein anderes Speicherformat als den Memory-Stick Duo verzichtet Sony bei der H20, ebenso muss sich der Käufer mit dem JPEG-Format für Fotos zufrieden geben. Ab April 2009 soll die Kamera für 299 Euro (UVP) auf den Markt kommen.

Cyber-shot DSC-T900

(Bild: Sony)

Die zwei neuen T-Modelle bleiben dem typischen Design der T-Serie mit Metallgehäuse und Schiebeverschluss treu. Während die T90 auf rekordverdächtige 13,9 mm (Tiefe) abmagert und ein 3-Zoll-Display ihr Eigen nennt, bringt es die T900 auf eine Größe von 98 mm × 58 mm × 16 mm. Den Extra-Platz braucht sie für das 3,5 Zoll große Touchdisplay auf der Rückseite, das neben einer großen Motivansicht auch einiges an Bedienkomfort liefern soll. So soll ein Fingertipp auf den zu fokussierenden Motivbereich ausreichen um den Autofokus zu aktivieren – bei einem Portrait aktiviert sich sogar die Gesichtserkennung.

Cyber-shot DSC-T90

(Bild: Sony)

Die 1,/2,3-Zoll-CCD-Sensoren der Kameras lösen 12 Megapixel auf, der Brennweitenbereich der flachen Flundern erstreckt sich über 35 bis 140 Millimeter (vergl. KB) und wird doppelt stabilisiert. Wie die H20 nehmen auch sie bis zu 29 Minuten lang Videos im HD-Modus (1920 × 720p) auf. Insgesamt lassen sich 55 Minuten auf einem vier Gigabyte Memory Stick speichern. Die DSC-T900 wird zudem mit einer Docking-Station ausgeliefert, mit der Aufnahmen direkt per HDMI auf ein Full HD oder HDready Fernsehgerät übertragen werden können. Schon ab März sollen die beiden Modelle 399 Euro (UVP; DSC-T900) und 329 Euro (UVP; DSC-T90) erhältlich sein.

Cyber-shot DSC-W290

(Bild: Sony)

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sollen die W270 und W290 und bieten, die sich nur in der Größe des Displays unterscheiden (2,7-Zoll / 3-Zoll). Im Gegensatz zu den schon vorgestellten Kameras punkten die W-Modelle mit stabilisierten Objektiven, die mit einer Brennweite von 28-140 Millimeter (F3,3-5,2) auch den Weitwinkelbereich abdecken. Die Fotoapparate lösen 12 Megapixel auf, zeichnen bis zu 29 Minuten am Stück Videos im HD-Format (1280 × 720p) auf und bieten eine Gesichtserkennung, die den Unterschied zwischen Erwachsenen und Kindern kennt. Mithilfe der intelligenten Auto-Funktion (iAuto) passen die W-Modelle mit der Wahl des richtigen Szenenprogramms ihre Einstellungen automatisch an die gegebene Situation an. Für 269 Euro (DSC-W270) beziehungsweise 279 Euro (DSC-W290) sollen die beiden ab März auf den Markt kommen.

Cyber-shot DSC-S930

(Bild: Sony)

Mit einer Auflösung von 10 Megapixeln einem 3-fach-Zoom, und sieben Motivprogrammen präsentiert Sony die DSC-S930 als familientaugliche Einstiegskamera. Allerdings fällt die Stabilisation nur elektronisch aus, und der Brennweitenbereich erstreckt sich über weitwinkelbefreite 36-108 Millimeter (äquivalent Kleinbild; F2,9.-5,4). Für 119 Euro (UVP) soll die „Einfach-Knipse“ die auch eine interne Rote-Augen-Korrektur und das Beschneiden von Bildern zulässt, ab März erhältlich sein. (rst)