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Sony stellt spiegellose Alpha 7S II vor

Nach der Sony α7R II stellt Sony jetzt die Sony α7S II, vor, die sich in erster Linie an Video-Filmer richtet. Das neue Mk II-Modell übernimmt die wichtigsten Neuerungen aus der vor Kurzem vorgestellten α7R II.

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(Bild: Sony)

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Sony stellt mit der α7S II ein Schwestermodell der α7S (ab 1219 €) vor, das als Verbesserung den integrierten 5-Achsen-Bildstabilisator, das verbesserte Autofokus-System und den extragroßen und hellen Sucher der α7R II (ab 1699 €)(Alpha 7R II) erhalten hat und zudem über die die Möglichkeit verfügt, 4K Videos intern aufzuzeichnen. Die Kamera soll für 3400 Euro ab November erhältlich sein.

Sony Alpha 7S II (11 Bilder)

 
(Bild: Sony)

Die α7S II ist ebenso wie die zuvor eingeführte α7S mit einem besonders lichtempfindlichen 12,2-Megapixel-Vollformat-Sensor ausgestattet. Nach Aussage von Sony verfügt die Kamera neben der hohen Empfindlichkeit auch über einen großen Dynamikumfang über den gesamten ISO-Bereich. Mit der 5-Achsen-Bildstabilisierung soll sie auch bei längeren Verschlusszeiten für eine außergewöhnlich hohe Bildqualität selbst bei Aufnahmen unter schwierigen Lichtbedingungen sorgen. Die α7S II kann für 4K Videos jedes einzelne Pixel des Vollformatsensors ohne "Pixel-Binning" auslesen. Damit will die Kamera sowohl für Fotografen als auch für Videofilmer besonders attraktiv sein.

Der Bildsensor soll im gesamten Empfindlichkeitsbereich zwischen ISO 50 und ISO 409.600 gute Ergebnisse liefern und den Dynamikumfang über den gesamten ISO-Bereich optimieren, in heller Umgebung die Farbtiefe erweitern und bei dunklen Szenen das Rauschen minimieren.

Die α7S II zeichnet 4K-Filme (3840 x 2160 Pixel) im XAVC S-Format auf, benötigt dazu jedoch eine SDXC Speicherkarte ab 64 GB der Klasse 10. Mit einer UHS-Speicherkarte der Klasse 3 soll die α7S II als erstes Modell der α 7 Serie 120 Bilder/Sekunde mit 100 Mbit/Sekunde aufzeichnen können.

Die 5-Achsen-Bildstabilisierung entspricht der, die schon in der α7 II und α7R II eingesetzt wird. Das Autofokussystem der Kamera arbeitet jetzt mit 169 Autofokus-Punkten und soll auch bei wenig Licht (bis EV-4) zielsicher funktionieren. Als Sucher hat die α7S II einen "XGA OLED Tru-Finder" erhalten, der mit der von Objektiven bekannten ZEISS T*-Vergütung Reflexionen verhindern soll.

Der Verschluss der α7S II soll auf ungefähr 500.000 Aufnahmen ausgelegt sein. Beim Bajonett betont Sony, dass es dank höherer Stabilität auch mit Objektiven anderer Unternehmen harmoniere. Wer Langzeitaufnahmen mit der Kamera vorhat, dürfte sich über die Möglichkeit freuen, die Kamera über die USB-Buchse auch im Betrieb mit Strom zu versorgen. Dass die Kamera Wi-Fi und NFC-fähig ist, dürfte jetzt niemanden mehr überraschen. (Christoph Jehle) / (keh)