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Spiegellose Systemkamera Panasonic Lumix G70: Nachfolgerin der G6 mit 4K-Video

Die spiegellose Systemkamera Panasonic Lumix G6 bekommt eine Nachfolgerin. Die G70 zeichnet Videos in 4K-Auflösung auf. Fotografen sollen aus 4K-Serien mit 30 Bildern pro Sekunde das gewünschte Standbild mit 8 Megapixeln extrahieren können.

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(Bild: Panasonic )

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Panasonic Lumix DMC-G70 schwarz mit Objektiv Lumix G Vario 14-140mm 3.5-5.6 ASPH OIS (DMC-G70H/DMC-G7H)
Panasonic Lumix DMC-G70 schwarz mit Objektiv Lumix G Vario 14-140mm 3.5-5.6 ASPH OIS (DMC-G70H/DMC-G7H) ab € 658,–

Panasonic hat die spiegellose Systemkamera Lumix G70 vorgestellt: Diese Kamera solle die Brücke schlagen zwischen der Bridgekamera FZ1000 und dem spiegellosen Spitzenmodell GH4. Gemein ist diesen Modellen ein Design, das an Spiegelreflexkameras erinnert und ein 4K-Videomodus. Entsprechend formt der Hersteller das Gehäuse der G70 etwas kantiger aus. Die Vorgängerin G6 wirkte noch etwas glatt gezogen. Außerdem soll es wieder viele Direktzugriffe über Einstellräder oder Funktionstasten geben.

Panasonic G70 in Bildern (6 Bilder)

Die Panasonic G70 ist die Nachfolgerin der spiegellosen Systemkamera G6. Sie gehört zur Micro-Four-Thirds-Familie.

(Bild: Panasonic)

Und natürlich kann das neue Mitglied der Micro-Four-Thirds-Familie Videos auch in 4K-Auflösung mit 3840 × 2160 Bildpunkten bei 24 oder 25 Bildern pro Sekunde aufzeichnen. Davon sollen auch Fotografen profitieren können, denn wie etwa die FZ1000 kommt auch die G70 mit einer 4K-Foto-Option. So sollen Fotografen eine 4K-Serie mit 30 Bildern pro Sekunde aufnehmen und anschließend das gewünschte Standbild mit einer Auflösung von 8 Megapixeln aus dem Videomaterial extrahieren können.

Die G70 verfügt über ein zweites Modus-Rad, über das Fotografen unter anderem besonders schnell den 4K-Foto-Modus aktivieren sollen.

(Bild: Panasonic )

Nachgelegt hat Panasonic auch beim Sucher. Das OLED bietet eine Auflösung von 2,36 Millionen Pixeln, was der XGA-Auflösung von 1024 × 768 Bildpunkten entsprechen dürfte. Der LCD-Touchscreen ist hingegen bereits aus der Vorgängerin bekannt. Er bietet eine Auflösung von 1,04 Millionen Pixeln (720 × 480 Bildpunkte) und kann sowohl geschwenkt als auch gedreht werden.

Die Kamera arbeitet außerdem mit Kontrastautofokus mit Panasonics Depth-From-Defocus-Technologie. Der Hersteller will die Fokussierzeit reduzieren, indem die Kamera den Abstand zum Motiv mithilfe zweier defokussierter Vergleichsfotos mit unterschiedlichen Schärfeebenen ermittelt. Gerade bei längeren Brennweiten soll sich ein Geschwindigkeitsvorteil im Vergleich zum herkömmlichen Kontrastautofokus bemerkbar machen.

Wie in den meisten aktuellen Micro-Four-Thirds-Spiegellosen steckt auch in der G70 ein 16-Megapixel-CMOS-Sensor. Seine Empfindlichkeit reicht von ISO 200 bis ISO 25.600. Dank eines elektronischen Verschlusses kommt die Kamera auf eine kürzeste Verschlusszeit von 1/16.000 Sekunden. Die Serienbildrate liegt laut Panasonic bei acht Bildern pro Sekunde (mechanischer Verschluss) bei voller Auflösung.

Ab Ende Juni soll die G70 in den Läden stehen, so Panasonic. Preise nannte der Hersteller wie üblich noch nicht. Die unverbindliche Preisempfehlung der Vorgängerin G6 mit Pancake-Standardzoom liegt bei knapp 880 Euro. (ssi)