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Spiegellose Systemkamera als Videospezialistin: Panasonic Lumix S1H mit 6K

Mit der Lumix SH1 bringt Panasonic nun eine weitere Variante seiner spiegellosen Systemkameras auf den Markt. Sie soll 6K-Video beherrschen.

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(Bild: Panasonic)

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Panasonic hat die Lumix S1H nun offiziell angekündigt. Ab September soll sie für knapp 4000 Euro in den Handel kommen. Die spiegellose Systemkamera mit Vollformatsensor legt einen besonderen Schwerpunkt auf Video und erlaubt entsprechend eine unbegrenzte Aufnahmezeit. Bereits im Mai hatte Panasonic ihre Entwicklung angekündigt.

Panasonic zeigt Filmdreh mit der Lumix S1H (Quelle: Panasonic)


Videografen können Bewegtbilder laut Hersteller mit einer Auflösung von bis zu 6K bei maximal 24 Bildern pro Sekunde aufzeichnen. Außerdem beherrscht die Lumix SH1 4K-Video (4096 × 2160), das sie mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde sowie 4:2:2/10-Bit-Farbverarbeitung aufzeichnet. Über HMDI soll sie 4K-Video mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde (10 Bit) ausgeben. Des Weiteren bietet sie einen V-Log-Modus, der mehr Spielraum bei der Nachbearbeitung von Aufnahmen bieten soll. Laut Panasonic erreicht die S1H einen Dynamikumfang von 14 Blendenstufen.

Außerdem arbeitet die S1H laut Panasonic mit einem neu entwickelten 24-Megapixel-Sensor mit Tiefpassfilter. Er nutze die Dual-Native-ISO-Technik, um auch bei hohen Empfindlichkeiten nur minimales Rauschen zu garantieren. Mit an Bord ist außerdem eine 5-Achsen-Bildstabilisierung (Body I.S.), die sich mit dem optischen Bildstabilisator der Objektive (O.I.S.) kombinieren lasse, um Verwacklungen besser kompensieren zu können.

Die spiegellose Vollformatkamera Panasonic S1H richtet sich an professionelle Videografen. Dafür verzichtet sie unter anderem auf ein Zeitlimit für Filmaufnahmen.

(Bild: Panasonic)

Das Gehäuse ist überdies mit einem Magnesium-Druckguss-Rahmen ausgestattet und gegen Staub sowie Spritzwasser geschützt. Auch soll sie bis zu -10 Grad frostsicher sein. Die Verschlusseinheit soll 400.000 Auslösungen mitmachen.

Die spiegellose Systemkamera Lumix S gibt es in drei Varianten: Die S1 richtet sich als Einsteigermodell mit einer Auflösung von 24 Megapixeln auch an ambitionierte Amateure, die S1R ist mit ihrem 47-Megapixel-Sesnor eher etwas für Profi-Fotografen und die neue S1H legt den Schwerpunkt auf Videoaufzeichnungen. Alle drei Kameras kommen mit L-Bajonett.

(Bild: Panasonic)

Die Panasonic Lumix S1H hat bereits zwei Schwestermodelle mit L-Bajonett und Vollformatsensor. Die Lumix S1R richtet sich mit ihrer Auflösung von 47 Megapixeln an professionelle Fotografen. Die Lumix S1 ist das Einsteigermodell der Serie und bietet eine Auflösung von 24 Megapixeln. Im Juli stattete Panasonic die S1 bereits mit einem umfassenden Update aus, das viele der angekündigten S1H-Videofunktionen wie V-Log auch in dieses Modell integrierte.

Bereits bei seinen spiegellosen Systemkameras der Micro-Four-Thirds-Familie legte Panasonic einen besonderen Videoschwerpunkt. Hier sind es die Modelle Lumix GH5 und GH5S, die mit umfassenden Videofähigkeiten ausgestattet sind und auf eine Längenbeschränkung von Videos auf knapp 30 Minuten verzichten.

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