Stimmige Farben in Architekturfotos

Farbig, aber nicht bunt – einfache Methoden helfen, ein natürliches Gefühl für Farbigkeit in der Architekturfotografie zu entwickeln.

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Architektur ist ein dankbares Motiv, wann immer man es ablichten will, ist es da, hält still und läuft nicht weg. Dennoch hat es seine Tücken, denn das Umfeld ist nicht zu kontrollieren. Wetter, Tageszeit und künstliche Beleuchtung verändern den visuellen Eindruck und vor dem Gebäude treffen sich Passanten, stehen Verkehrsschilder oder Autos. Im Nu versinkt das Bild in wildem Kunterbunt. Viele Fotografen setzen daher auf eine grafische Schwarz-Weiß-Wiedergabe.

Doch diese kann auch eine Menge Potential verschenken. Denn Farbe gibt einem Architekturbild, richtig angewandt, eine große Ausdrucksstärke. Begeben Sie sich in der aktuellen Ausgabe der c‘t Fotografie 03/2020 mit uns auf eine Entdeckungsreise durch die Welt der farbigen Architektur. Wir erforschen dabei das Zusammenspiel der Farben am Gebäude, spielen mit Details und probieren auch solche Perspektiven aus, die man sonst vielleicht verwerfen würde. Dazu gibt Star-Architekt Matthias Sauerbruch Einblick in die Gedankenwelt der Schöpfer unserer Motive.

Objektive mit Charakter

Objektive gibt es wie Sand am Meer, dennoch stoßen manche Merkmale auf besonderes Interesse. In dieser Ausgabe schauen wir uns zwei eher exotische Objektivfamilien an. Die erste sind Telebrennweiten mit 200 Millimetern. Sie treten in unserem Vergleich gegen die beliebten Zooms von 70–200 Millimetern f/2.8 an und untersuchen die Frage: Wann lohnt die teure Festbrennweite für mehr als 5000 Euro und wann reicht das günstigere Zoom?

Einer anderen Exotengattung droht das Schicksal des Vergessenwerdens. Spiegelobjektive lassen sich aber gerade heute sinnvoll an digitalen Kameras einsetzen. Wir haben das ausprobiert und waren erstaunt, was man mit Ihnen dank hoher ISO-Werte und der Bildstabilisierung moderner Systemkameras alles anstellen kann. Besonders sind das Donut-Bokeh und der geringe minimale Fokusabstand für Nahaufnahmen.

c't Fotografie 03/2020 (16 Bilder)

Portfolio Ed Freeman

Entfesselt Blitzen: Gerade Amateurfotografen haben oft ein wenig Respekt vor Blitzlicht. Autor Tilo Gockel geht auf bekannte Vorurteile ein und erleichtert so den Einstieg zum sicheren Umgang mit den Blitzen. Dazu gibt es viele Beispiele aus der Praxis.

Kreativer durch Zorn: Im Mittelalter war Zorn eine der sieben Todsünden. Doch er will uns nicht nur auf unsere Defizite hinweisen, sondern uns auch helfen, unsere Fotografie weiterzuentwickeln und sorgfältig ausgetretene Pfade zu verlassen. Ob spielerisch oder systematisch: Es lohnt sich, Zorn als kreative Kraft zu ergründen.

Canon EOS-1D X Mark III vs. Sony Alpha9 II: Die Top-Modelle der Hersteller wollen vor allem Sport- und Tierfotografen begeistern. Sie bieten einen schnellen, treffsicheren Autofokus, hohe Serienbildraten und damit Zuverlässigkeit bei den Aufnahmen. Obendrein garantieren sie, dass die Bilder zügig bei den Kunden ankommen.

Fine-Art in Schwarz-Weiß: Fine-Art-Bilder ziehen automatisch den Blick an. Alles ist perfekt aufeinander abgestimmt. In diesem Beitrag erklären wir die Vorüberlegungen, die Aufnahme und die Nacharbeit für urbane, schwarz-weiße Fine-Art-Fotografien.

Crowdfunding für Foto-Projekte: Sie wollten schon immer einmal ein eigenes Fotoprojekt umsetzen – doch es scheiterte an der Finanzierung? Die Lösung könnte Crowdfunding sein. Unsere Autorin Jana Mänz erklärt, wie Sie Ihre eigene Kampagne starten.

Sie bekommen die aktuelle Ausgabe der c't Fotografie (03/2020) für 10,90 Euro im heise shop. Dort erhalten Sie eine komplette Inhaltsübersicht und Informationen über das Zusatz-Material auf der Heft-DVD oder den c't Fotografie Download, dazu Vorschaubilder und das Editorial. Bis einschließlich dem 07.05.2020 können Sie die Ausgabe noch versandkostenfrei bestellen. Das ePaper und die Ausgabe für Amazon Kindle kosten jeweils 9,99 Euro.

(cbr)