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Studie: Achtmal mehr Menschen als vor zehn Jahren fotografieren

Heutzutage fotografieren achtmal mehr Menschen als noch vor zehn Jahren. Das hat eine Studie ergeben, die auf einer Befragung in Deutschland und anderen Industrieländern basiert.

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Die Zahl der Menschen, die fotografieren, hat sich in den vergangenen zehn Jahren verachtfacht. Das ist das Ergebnis einer Studie von Futuresource Consulting, die auf einer Befragung von Endverbrauchern in Deutschland, Frankreich, USA, Großbritannien, Kanada und Australien basiert. Heute sollen mehr als vier Milliarden Menschen fotografieren und sechs mal so viele Aufnahmen machen, wie ein Jahrzehnt zuvor, behauptet die Studie. Diese Entwicklung dürfte in erster Linie der Verbreitung der Smartphones mit eingebautem Kameramodul und der Selfie-Welle geschuldet sein.

79 Prozent der Smartphone-Nutzer nutzen demnach ihre Geräte offensichtlich zum Bildermachen, was nach dem Telefonieren inzwischen die zweithäufigste Nutzung der Smartphones ist. Noch deutlicher fällt das Ergebnis für die Altersklasse der 18- bis 24-Jährigen aus: Für sie scheint das Smartphone inzwischen die erste Kamera geworden zu sein. Der klassische Fotoapparat existiert für sie nur noch als Icon auf auf dem Display. (Christoph Jehle) / (keh)