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Weniger ist mehr oder viel hilft viel? Die Bilder der Woche (KW 49)

Um die erwünschte Wirkung zu erzielen, setzen bei unseren Bildern der Woche etliche der Fotografen dieses Mal auf Reduktion, während sich andere für die technische Verstärkung entschieden haben.

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c't Fotografie
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In der Fotografie kann beides richtig sein: Je nach Motiv ist weniger mehr oder viel hilft viel. So betont der Verzicht auf Farbe im Bild "Into the wild" von Meiko Schimmelpfennig die Struktur und Tiefe der Landschaft, unterstützt im Selbstporträt von Sternensegler zusammen mit dem reduzierten Licht den starken Ausdruck und führt bei "Das häßliche Entlein" von Winwood zu einem gnadenlos ehrlichen Tierporträt. Auch der monochrome "Zottelbart" von Luckyguy profitiert von der reduzierten Farbgebung.

Die Alpenlandschaft bei der Wallfahrtskirche Maria Gern bezieht ihre Wirkung dagegen gerade aus dem intensivierten Einsatz der Farbe. Bei diesem aus fünf Aufnahmen erzeugten HDR-Bild hat MixMax_14 den Farbregler gezielt etwas hochgedreht. Alle Bilder der Woche zeigt unsere Bilderstrecke.

Die Bilder der Woche (KW 49) (7 Bilder)

Into the wild

Das SW-Foto von Meiko Schimmelpfennig erinnert ein bisschen an die Romantik à la Caspar David Friedrich. Er schreibt uns dazu: "Das Bild entstand auf dem Rückweg bei einer ausgedehnten Wanderung auf der Villacher Alpe in Kärnten. Die Sonne stand schon tief und hat ein interessantes Licht auf die Julischen Alpen geworfen, die noch etwas vom Dunst eingehüllt waren. Das Bild ist eher spontan entstanden, als von einem Standpunkt aus sichtbar wurde, wie sich die Berge wie Ebenen hintereinander legten."


Canon EOS Rebel T3i mit Canon EF-S 55-250mm bei 250 mm, ISO 100, f/6.3, 1/640 s
(Bild: Meiko Schimmelpfennig )

(anm)