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c't Fotografie 1/2020: Schärfere Makro-Fotos mit Focus-Stacking

Makro-Fotografen kämpfen oft mit einer schmalen Schärfeebene. Die Lösung: Focus-Stacking. Die Technik ist simpel und manche Kameras beherrschen sie bereits.

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Die neue Ausgabe von c't Fotografie ist da. Und diesmal widmen wir uns unter anderem dem Thema "Tiefenschärfe in der Makro-Fotografie". Die ist hier oft ein Mangel, denn gerade im Nahbereich fällt die Schärfeebene nur sehr schmal aus, sodass ein großer Teil des Motivs im Hintergrund verschwimmt. Die Lösung: Focus-Stacking. Hierbei nehmen Sie nacheinander mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichem Fokuspunkt auf und kombinieren diese zu einem einzigen Foto mit größerer Tiefenschärfe. Dabei führen mehrere Wege zum Ziel, die wir im Artikel genauer vorstellen.

So bieten inzwischen einige Kameras wie Canons EOS R oder die Panasonic Lumix S1 eine integrierte Focus-Stacking-Funktion. Dabei brauchen Sie als Fotograf nicht viel mehr machen, als auf den Auslöser zu drücken und zu abwarten. Die Ergebnisse sind verblüffend gut, wenn auch nicht perfekt wie unser Test zeigt.

Eine größere Kontrolle über die Aufnahme haben Fotografen, wenn sie mit einem Einstellschlitten oder Makroschlitten arbeiten, der von Schrittmotoren präzise bewegt werden. Sie verschieben die Kamera während der Serienbelichtung in kleinen Schritten zu einem unbeweglichen Motiv hin oder von ihm weg. Die Steuerung der Einstellschlitten ermöglicht es, eine beliebige Anzahl Schritte und frei wählbare Schrittweiten vorzugeben.

Im Artikel vergleichen wir den günstigen Wemacro Rail mit der Luxus-Variante Novoflex Castel-Micro und schauen uns auch die Software-Lösungen an, mit denen man die Bilder anschließend kombiniert. Dabei: Adobe Photoshop, Helicon Focus und Zerene Stacker.

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Sie erhalten die aktuelle Ausgabe der c't Fotografie (01/2020) für 10,90 Euro im heise shop. Dort finden Sie eine komplette Inhaltsübersicht und Informationen über das Zusatz-Material auf der Heft-DVD oder den c't Fotografie Download, dazu Vorschaubilder und das Editorial. Das ePaper und die Ausgabe für Amazon Kindle kosten jeweils 9,99 Euro.

(ssi)