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c't Fotografie: Den Winter fotografieren

Dunkle Jahreszeit? Von wegen! Im neuen Heft erfahren Sie, wie Sie Ihre Winterbilder zum Leuchten bringen.

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c't Fotografie: Den Winter fotografieren

Um im Winter die seltenen Lichtmomente einzufangen, bedarf es einer genauen Planung. Uhrzeit und vorherrschendes Wetter bestimmen das zur Verfügung stehende Tageslicht. Plane ich eine Fotosession zum Sonnenaufgang, muss ich früh aus den Federn kommen. Reise ich mit dem Auto an, benötige ich vor Ort einen Parkplatz. Wurde der Schnee noch nicht weggeräumt, kann das eine längere Suche bedeuten. Einen Parkplatz zu finden, gehört unbedingt in die Zeitplanung. Aus dieser Bestandsaufnahme ergibt sich meine Aufnahmeliste für das Wintershooting.

Wenn möglich, sollte man Foto-Locations öfter besuchen. So sieht man die gleichen Wintermotive bei unterschiedlichem Licht und Wetter sowie zu verschiedenen Tageszeiten. Der Fotograf Tobias Raphael Ackermann erforscht die verschiedenen Blickwinkel, sucht nach interessanten Linien, Schatten und Verläufen. Macht man das regelmäßig, baut man eine Art "Foto-Beziehung" zu seinen Motiven auf. Daraus ergeben sich neue Möglichkeiten, die Dinge zu sehen, ohne sich zu wiederholen.

Sonnenaufgang am Feldberg im Schwarzwald, über dem Nebel.

(Bild: Tobias Raphael Ackermann)

Neben "Mamas Weisheiten" für den Winter, etwa sich immer schön warm anzuziehen, braucht auch die Kameraausrüstung bei winterlichen Temperaturen besondere Aufmerksamkeit. Ein Schwachpunkt sind die Akkus, die bei Kälte ihre Leistung verlieren. Die Ersatzakkus sollte man daher nah am Körper transportieren. Auch Ortswechsel von kalt zu warm sind problematisch, denn die feuchte, warme Luft kondensiert an der kalten Fotoausrüstung. Abhilfe schafft eine Plastiktüte, die das Kondenswasser draußen hält.

Tiefer Schnee kann beim Einsatz von Stativen das gewünschte Ergebnis zunichte machen. Sie sollten deshalb für einen dauerhaft festen Stand sorgen, etwa indem Sie das Stativ fest in den Schnee drücken. Wenn Sie im Winter Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang fotografieren, werden Sie sich auch im Dämmerlicht bewegen; eine Stirnlampe sorgt für die nötige Orientierung

Hat man sich selbst und die Ausrüstung vorbereitet, kann es losgehen: Tobias Raphael Ackermann erklärt in der aktuellen Ausgabe der c't Fotografie, wie Sie durch Winterbilder Emotionen auslösen können. Er kombiniert Pastell- mit Komplementärfarben, nutzt Schatten- und Lichtverläufe und integriert diese geschickt in die von ihm entdeckten Linien und Flächen. Dabei spielt wiederum die Beobachtung von Tageszeit und Wetterlage eine Rolle.

Zusätzlich gibt der Autor Tipps zur gelungenen Gestaltung von Wintermotiven und zeigt an Beispielen unterschiedliche Bild- und Farblooks.

Die Themen der c't Fotografie 1/19 (10 Bilder)

Winter emotional fotografieren

Das Vorbereitung alles, aber auch nichts ist, zeigt Fotograf Tobias Raphael Ackermann in seinem Workshop zur Winterfotografie.

Kamera- und Objektivtests. Diesmal haben wir die Vollformat-Spiegellosen Nikon Z6 und Sony A7 III gegeneinander antreten lassen. Im Bereich der APS-C-Kameras hängt Fujifilm die Messlatte hoch; die neue Fujifilm X-T3 muss sich im Test gegen die etablierte Sony Alpha6500 beweisen. Dazu haben wir in unserem Labor 16 Zoom-Objektive unter die Lupe genommen.

Fotoreportage mit der Festbrennweite. Die Landschaft auf den Lofoten wirkt magisch auf Fotografen. Besonders, wer sich der Natur- und Landschaftsfotografie verschrieben hat, kommt hier auf seine Kosten. Richard Walch war für eine Reportage drei Tage dort unterwegs, lediglich ausgestattet mit einer Canon EOS M5 und der neuen, lichtstarken Normalfestbrennweite EF-M 32mm f/1.4 STM.

Spielzeug in Aktion. Mit Spielfiguren, egal ob von Lego, Playmobil, Schleich oder anderen Herstellern, tauchen Kinder in ihre Fantasiewelt ein. Letztendlich durch seinen Sohn hat Charles Finsterbush diese Spielwelt auch für seine Fotografie entdeckt und gilt in der Szene von Toy-Fotografen inzwischen als Instanz. In diesem Artikel erzählt er nicht nur, wie er zur Spielzeugfotografie gekommen ist, sondern nimmt den Leser auch mit in sein "Spielzimmer". Er erlaubt den Blick über die Schulter, während er eine seiner beeindruckenden Szenen aufbaut und fotografiert. Nachmachen erwünscht!

Perspektive gekonnt korrigieren. Perspektivfehler treten häufig auf. Denn nicht immer kann man bei der Aufnahme den richtigen Standpunkt einnehmen, um stürzende Linien oder schräge Perspektiven zu vermeiden. Verzerrungen am Bildrand, insbesondere bei kurzen Brennweiten, bringen das Bild zusätzlich aus dem Gleichgewicht. In dem Artikel verrät Maike Jarsetz, wie Sie nachträglich Perspektiven korrigieren oder so ändern, dass Sie diese optimal für Retusche und andere Aufgaben nutzen können.

Fotobücher per App. Smartphone, Tablet, Kamera – jeden Tag entstehen tausende Bilder, die wertvolle Erinnerungen an Familie, Freunde oder die kleinen Abenteuer des Alltags enthalten. Damit Ihre Aufnahmen nicht auf dem Datenträger versauern, können Sie per App Bücher daraus erstellen. Gedruckt nimmt man seine Bilder häufiger zur Hand und zeigt sie gern anderen. Was die Fotobuch Apps bieten und wann sie sinnvoll sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die komplette Inhaltsübersicht der c't Fotografie 1/2019, den Überblick über das Zusatz-Material auf der Heft-DVD, Vorschaubilder und das Editorial finden Sie im heise-Shop (PDF). Dort können Sie die Ausgabe auch ab sofort für 10,90 Euro – bis zum 31.12. 2018 versandkostenfrei – bestellen. (tho)