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c't Fotografie: Welche Spiegellose ist die richtige?

Sie fotografieren bislang mit einer Kompaktkamera und wollen sich qualitativ verbessern oder Sie suchen eine kompakte Alternative zu ihrer sperrigen Spiegelreflexausrüstung? Wir haben die verschiedenen Systeme der Spiegellosen verglichen.

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Fujifilm X-Pro2 Gehäuse ab € 1440,–

Auf der Suche nach einer neuen Kamera? Die Spiegellosen sind inzwischen gegenüber den Spiegelreflex-Systemen in der Überzahl, und das Angebot wächst. Das umfangreichste spiegellose System – Micro-Four-Thirds (MFT) – kommt von Olympus und Panasonic und ist der einzige herstellerübergreifende Standard. Aktuell können Fotografen zwischen 15 Kameras und 66 Objektiven wählen. Sony arbeitet bei seinen Spiellosen sowohl mit APS-C- als auch mit Vollformat-Sensoren. Sein E-Mount steht deshalb auch für die Professionalisierung der spiegellosen Systeme.

Alle spiegellosen Systemkameras im Überblick

Fujifilms X-Kameras lassen das Bedienkonzept analoger Kameras wieder aufleben und setzen auf den X-Trans-Sensor im APS-C-Format mit einem eigenwilligen, unregelmäßigen Farbraster. Canon und Nikon tun sich mit ihren spiegellosen Systemen dagegen vergleichsweise schwer. Zur EOS-M bietet Canon lediglich sechs eigene Objektive an. Die Nikon-1-Kameras arbeiten mit einem Typ-1-Zoll-Sensor, der sonst vorrangig in höherwertigen Kompaktkameras verbaut wird.

Wer 10.000 Euro übrig hat, kann sein Geld in die neue Leica SL investieren. Sie hat alles was die klassische Leica M nicht hat: Autofokus, elektronischen Sucher und Touchdisplay. Noch ganz am Anfang stehen die spiegellosen Systeme von Hasselblad mit einem Mittelformat-Sensor und Sigma mit dem bekannten Foveon-Chip. Beide setzen auf hohe Auflösung und mindestens einer von ihnen wird voraussichtlich den Markt aufmischen.

In einem umfangreichen Beitrag in der aktuellen Ausgabe 5/2016 der c't Fotografie stellen wir die wichtigsten spiegellosen Systeme mit ihren Vor- und Nachteilen vor und geben einen Überblick über die angebotenen Objektive sowie die Preise. Exemplarisch haben wir auch die Bildqualität der aktuellen Kameras im c't Testlabor untersucht. Mit dabei sind Canon EOS M3, Nikon 1 J5, Fujifilm X-Pro2, Leica SL, Olympus Pen F, Panasonic GX80 sowie Sigma sd Quattro und Sony A7R II.


Maike Jarsetz erklärt, wie man Schritt für Schritt zur otimalen Farbgestaltung kommt.

Farben perfekt steuern. Farbe ist neben Tonwerten und Bildkontrast der zweite wichtige Gestaltungsfaktor bei der Bildentwicklung. Auch bei den Farben kann man sich gezielt Schritt für Schritt an die optimale Gestaltung herantasten. Anhand von vier Praxis-Workshops erklärt Maike Jarsetz die Vorgehensweise von den ersten Farbkorrekturen bis hin zur feinfühligen Anpassung von Hauttönen.

Test Graufilter. Graufilter verlängern die Belichtungszeit und gehören zur Grundausstattung von Landschaftsfotografen. Aber auch Porträtfotografen können die lichtschwächende Wirkung gut nutzen etwa, wenn sie im Gegenlicht mit Offenblende fotografieren. Wir haben die Qualität von 36 Filtern von zehn Herstellern im Labor untersucht – viel mehr bietet der Markt derzeit nicht.

Die Inhaltsübersicht zur c't Fotografie 5/2016

Stratosphärenfotos selbst gemacht. Fotos aus einer Höhe von 40 Kilometern? Das kann doch nur die NASA, oder? Falsch! Jeder kann es – und das für weniger als 420 Euro. Was Sie tun müssen, welche Ausrüstung Sie brauchen und wie und wo Sie den Aufstieg anmelden, zeigt unser Praxisbeitrag. Und wie sie die Kamera wieder heil nach unten bekommen.

Zu dieser Ausgabe gehört eine DVD-Sonderedition mit Video-Trainings zu den Themen Photoshop für Fotografen, Farbe und Licht mit NIK, Porträt-Fotos und wie sie zu Hause oder im Studio sich einen Greenscreen leicht selbst bauen können. Dazu kommt ein komplettes E-Book (232 Seiten) zu Food-Fotografie. WIe gewohnt können Sie sich das Zusatzmaterial zum Heft herunter laden, da diese Ausgabe eine DVD hat, finden Sie das Material zusätzlich auch da.

Die komplette Inhaltsübersicht der c't Fotografie 5/2016, den Überblick über das Zusatz-Material auf DVD, Vorschaubilder und das Editorial finden Sie im heise Shop. Die Ausgabe können Sie ab sofort für 9,90 Euro bestellen (portofrei bis 18. September) oder ab Montag, 22. August am Kiosk kaufen. (pen)