3D-Audiostreaming: Wie Auro-3D und DTS:X gegenüber Dolby Atmos aufholen wollen

3D-Sound mit Höhenkanälen läuft im Streaming-Heimkino bisher über Dolby Atmos. Doch Auro und DTS setzen zur Aufholjagd an.

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(Bild: Albert Hulm)

Von
  • Nico Jurran
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Wer sich eine Heimkinoanlage oder Soundbar kauft, die mittels Dolby Atmos, DTS:X oder Auro-3D Töne auch über den Köpfen des Publikums erschallen lassen kann, geht nach der Installation üblicherweise auf die Suche nach geeigneten Soundtracks. Schließlich möchte man hören, wie es klingt, wenn beispielsweise ein Hubschrauber an der Wohnzimmerdecke kreist.

Zudem behauptet jeder Anbieter, dass sein Format den 3D-Sound im Vergleich zu den Konkurrenzlösungen besonders immersiv herüberbringe. Auro wirbt etwa damit, dass bei Auro-3D die untere und die obere Ebene fließend ineinander übergehen, während Dolby auf eine radikalere Beschallung direkt von der Decke setzt. DTS will bei DTS:X schließlich die Lösung für besten 3D-Klang bei höchster Flexibilität hinsichtlich des Lautsprecher-Setups gefunden haben.

Viele Anwender möchten diese Aussagen gerne in der Praxis prüfen und die 3D-Sound-Formate einmal gegeneinander antreten lassen. Mit Blu-ray Discs und Ultra HD Blu-rays ist dies problemlos möglich: Zwar wird der weitaus größte Teil der Filme mit Dolby Atmos angeboten, es gibt aber auch eine Reihe von Scheiben mit Auro-3D- und DTS:X-Ton. Ganz anders sieht es bei den Videostreamingdiensten aus: Amazon Prime Video, Apple TV+, iTunes, Disney+ und Netflix bieten 3D-Sound nur in Dolby Atmos.

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