3Dfx und der Siegeszug von 3D: Ein Rückblick auf die Zeit von Voodoo und Glide

3Dfx hatte mit seinen Voodoo-Graphics-Beschleunigern und der Glide-Schnittstelle erheblich zum 3D-Boom beigetragen. Retro-Fans sind bis heute begeistert.

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Von
  • Carsten Spille
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Mehr als 20 Jahre ist der Durchbruch der 3D-Grafik in Computerspielen nun her und brachte eine Zeitenwende sowohl für PC-Spiele als auch -Hardware. Denn nicht nur im Rückblick betrachtet war es fast magisch, was sich 1996 im Spiele- und Hardwaremarkt tat. Eine kleine, bis dahin unbekannte Firma schickte sich an, binnen kürzester Zeit zur bestimmenden Kraft im Spielebereich auf dem PC zu werden.

Ihre Produkte versprachen, Spiele nicht nur schöner, sondern auch schneller darzustellen – beileibe keine Selbstverständlichkeit im Jahr 1996. Die meisten anderen 3D-Karten, um hier das Wort "Beschleuniger" zu vermeiden, lieferten zumeist entweder hübschere oder schnellere Bilder, aber nicht beides zugleich. Bei manchen, wie der wegen ihrer hohen 2D-Signalqualität beliebten Matrox Mystique, hatte der Spieler gar keine Wahl: Bilineare Texturfilterung fehlte im Repertoire des Chips, weshalb man darauf komplett verzichten musste.

Jeder Gamer wollte daher eine "Monster3D" in seinem PC haben und sich an schneller und zugleich schöner 3D-Grafik erfreuen. Die Voodoo-Karte von Diamond Multimedia mauserte sich in Deutschland quasi zum Synonym für die 3Dfx-Karten. Mit rund 400 D-Mark (knapp 200 nicht inflationsbereinigte Euro) war das Vergnügen bereits wenige Wochen nach dem Launch sogar vergleichsweise erschwinglich. Doch was hatte es mit der Firma 3Dfx und ihrer Voodoo-Grafik auf sich und welche Möglichkeiten gibt es, diese Faszination heute nachzuerleben?

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