AirTags: Was der aktuelle Stand bei Apples Trackern ist

Gut ein Jahr seit dem Marktstart der raffinierten Schlüsselfinder hat Apple mehrfach nachjustiert, um das Image der AirTags zu verbessern. Ein Überblick.

Lesezeit: 21 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 40 Beiträge
, Onur Binay, Unsplash

(Bild: Onur Binay, Unsplash)

Von
  • Sebastian Trepesch
Inhaltsverzeichnis

Ein Versprechen hat Apple definitiv gehalten: Die Batterielaufzeit eines AirTags liegt über einem Jahr. 14 Exemplare haben wir kurz nach der Veröffentlichung Ende April 2021 mit einem iPhone gekoppelt und tragen sie seitdem am Schlüsselbund, im Portemonnaie oder im Rucksack mit uns herum. Über einen Suchton, über Navigationspfeile auf dem iPhone sowie über das "Wo ist?"-Netz können wir die Objekte nach wie vor verlässlich aufspüren.

Mehr zu iPhones und iOS 15

Fast alle davon, nämlich 13, funktionieren noch mit der ersten Knopfzelle, zum Teil sogar mit noch üppiger Ladung. Besitzer eines AirTags der ersten Stunde sollten sich dennoch rechtzeitig eine neue CR2032-Knopfzelle in die Schublade legen (Apple rät von Modellen mit Bitterstoffen als Kinderschutz ab, da sie nicht immer funktionieren). "Wo ist?" zeigte vor iOS 15.6 auf der Seite des jeweiligen Objekts den ungefähren Ladestand an, auf den Austausch weist nun nur eine Benachrichtigung hin. Der Wechsel der Knopfzelle gelingt einfach, indem man die Rückseite des Gehäuses leicht drückt und gegen den Uhrzeigersinn dreht.

Dieser einfache Batteriewechsel veranlasste einen großen Technikhändler in Australien, die AirTags aus dem Programm zu nehmen. Bis heute sind sie dort nicht wieder gelistet, Begründung: Das iPhone-Zubehör sei für Kinder zu gefährlich. Es handelt sich hierbei wohl um die Meinung eines Einzelnen, sonst bekommen Sie die kleinen Helferlein überall problemlos, auch in Australien. In Hände von Kleinkindern gehören die Tracker im Design eines überdimensionierten Kaubonbons aber wirklich nicht und der Batteriedeckel sollte immer gut geschlossen sein.