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Akkuschrauberrennen: Renner mit Kniff

Was passiert, wenn fünf Design-Studenten einen funktionsfähigen E-Rennwagen bauen – der in einen Koffer passen und in drei Minuten ausgepackt werden muss?

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Das Akkuschrauberrennen in Hildesheim ist ein studentischer Wettbewerb der ganz besonderen Art: Hier muss man nicht nur schneller als alle anderen ins Ziel gehen, und zwar mit einem Fahrzeug, das von einem handelsüblichen Akkuschrauber angetrieben wird – man muss zuvor seinen Renner auch selbst konstruieren und bauen. Dabei muss jedes Mal eine neue Konstruktionsaufgabe bewältigt werden, weshalb in der Regel Teams aus Studierenden der Fachrichtungen Maschinenbau und Produktdesign zu diesem Rennen antreten.

Als Studenten an der Hochschule für Angewandte Kunst und Wissenschaft (HAWK) Hildesheim waren wir stets dicht dran bei der Organisation des Rennens, denn dessen Initiator, Professor Andreas Schulz, war gleichzeitig unser Team-Betreuer. So ging es bei unserem ersten Meeting auch um die Idee hinter der Konstruktionsaufgabe des zehnten Akkuschrauberrennens: die Mobilität von morgen. Konkret wird heute der Wohnraum immer knapper und die regelmäßig überwundenen Entfernungen immer größer. Da bedarf es neuer Ideen zur Fortbewegung des Menschen im urbanen Raum. Eines der größten Probleme stellt dabei immer noch der Platzbedarf für die Fortbewegungsmittel und die dafür nötige Infrastruktur dar, die oft nur schlecht, gar nicht oder mit enormem Aufwand in bestehende urbane Räume integriert werden können.

Aus diesen Überlegungen ergab sich die konkrete Konstruktionsaufgabe für das Akkuschrauberennen 2018: Entwickle ein Fahrzeug, das von einem handelsüblichen Akkuschrauber angetrieben wird und auf die Außenmaße von 78 cm × 52 cm × 30 cm (oder rund 120 Liter) komprimiert werden kann beziehungsweise in eine Kiste mit diesen Maßen passt – weshalb das Motto des Rennens lautete: Out of the Box.

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