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Analytics: Überzogene Erwartungen, komplexe Modelle und unzureichende Tools

Analytics gelten bei vielen Managern als ein Universal-Tool für alle Business-Probleme. Doch mittlerweile regt sich Widerstand.

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Business Analytics (BA) sind keine besonders neue Business-Anwendung. Einstmals startete BA als Teilbereich von Business Intelligence (BI). Doch immer mehr Daten, bessere mathematische Methoden und vor allem die rasant zunehmende Rechenleistung haben aus der einstigen Nischenanwendung eine äußerst breit gefächerte Anwendungslandschaft geschaffen.

Heute verteilen sich die modernen Analytics-Anwendungen auf zwei Bereiche: Auswertungen historischer Daten mit Big-Data-Technik, beispielsweise zum Erkennen von Absatztrends, und die neuen Analysen in Echtzeit, beispielsweise zur Betrugserkennung bei Kreditkartentransaktionen. Besonders Realtime Analytics wird eine große Zukunft prophezeit: "Bei IoT werden schon bald Billionen an Sensoren Exabytes an Daten liefern, die alle sofort ausgewertet werden müssen", meint Satyendra Rana, CTO der kognitiven Entscheidungsplattform diwo.

Es mehren sich aber die Hinweise, dass es vor allem bei den Topmanagern in Großunternehmen einen überzogenen Glauben an die Möglichkeiten von Analytics gibt, was eine Vielzahl an Gründen hat. So kämpfen die Fachbereiche häufig mit einer großen Komplexität, für deren Behandlung es nicht genügend Datenwissenschaftler gibt.

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