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Apple vs. Qualcomm: Die unendliche Geschichte des Patentstreits ums iPhone

Der iPhone-Produzent und der Funkchipkonzern bekriegen sich gerichtlich weltweit. Das könnte Konsequenzen für die 5G-Einführung bei Apple haben.

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Apple vs. Qualcomm: Die unendliche Geschichte des Patentstreits ums iPhone

Qualcomm-Chef Mollenkopf, Apple-CEO Cook.

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Die schlechte Nachricht platzte Apple mitten ins Weihnachtsgeschäft: Das Landgericht München untersagte den Verkauf der iPhone-Modelle 7, 8 und X in Deutschland. Auch wenn Apple das iPhone X gerade durch das XS ersetzt hatte und seither gar nicht mehr selbst verkauft, war das ein Tiefschlag, der nicht nur der Bilanz und dem Aktiengeschäft schadet, sondern möglicherweise auch Apples Ruf.

Erstritten hatte das Urteil der amerikanische Mobilfunk-Chip-Hersteller Qualcomm, der seit über zwei Jahren mit Apple im Clinch liegt. Dass einige Wochen später das Landgericht Mannheim in einem weiteren von Qualcomm angestrengten Verfahren keine Gründe erkennen konnte, ebenfalls ein Verkaufsverbot gegen das iPhone zu verhängen, nutzte Apple wenig.

Die Verfahren in Deutschland sind Teil eines weltweit geführten Streits, der selbst die Dimensionen des legendären Patentkriegs zwischen Apple und Samsung übersteigt. Dabei war Apple bis vor einigen Jahren ein guter Qualcomm-Kunde: zwischen dem iPhone 4 und dem iPhone X kamen die Mobilfunk-Chips von Qualcomm. Das Geschäftsverhältnis zwischen den beiden kalifornischen Konzernen wurde aber immer wieder durch umfassende Lizenzforderungen von Qualcomm getrübt, die über die Verwendung der Funk-Chips weit hinausgehen.

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