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Arcade-Renaissance: Neue Konzepte mit und ohne VR

Flipper und Videospielautomaten waren jahrzehntelang aus der Mode. Jetzt sind Arcades wieder hip – das hat viel mit VR zu tun. Wir haben probegespielt.

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Arcade-Renaissance: Neue Konzepte mit und ohne VR

(Bild: Two Bid Circus: J.-K- Janssen)

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Downtown Los Angeles, Skid Row: Das Taxi fährt an heruntergekommenen Fabrikhallen vorbei und weicht einem Obdachlosen aus, der seine Habseligkeiten in einem Einkaufswagen vor sich herschiebt. Sind wir hier richtig? Hier soll die "Zukunft der Unterhaltung" entstehen? So schwärmt die Tech-Szene nämlich über den Two Bit Circus, ein Etablissement, das sich mangels Gattungsbezeichung etwas umständlich "Micro Amusement Park" nennt. Ja, wir sind hier richtig, erklärt der Taxifahrer.

Tatsächlich, auf einer weißen, unscheinbaren Halle prangt ein großes "Two Bit Circus"-Logo. Drinnen weiß man gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Überall blinken bunte Lichter und Bildschirme – doch die Reizüberflutung ist nicht unangenehm. Mit den düsteren Arcade-Höhlen hat das hier nichts zu tun, der große Raum erinnert an eine freundliche Mischung aus Wiener Prater, Disneyland und einer Raumstation.

Neben großflächigen Virtual-Reality-Arenen befinden sich mehrere Bars; ein einäugiger Roboter betreibt eine davon. Statt gleichförmiger Standard-Arcade-Automaten gibt es hier extra für den Two Bit Circus entwickelte Maschinen zu sehen. Besonders nett: "Demolition Zone", bei dem zwei Spieler um die Wette Häuser zertrümmern, indem sie eine "Abrissbirne" auf die Projektion pfeffern. Im Rennspiel "King of the Road" fährt man dagegen zu acht um die Wette, dafür sind acht Lenkräder nebeneinander montiert. In "Wiffle Waffle" manövriert man mit einem überdimensionalen Trackball einen Toast an gefährlichen Küchenutensilien vorbei. Außerdem gibt es mehrere Escape-Rooms und Live-Shows mit Schauspielern.

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