Arduino: Wie funktioniert ein Mikrocontroller?

Mikrocontroller stecken hinter der Fassade vieler elektronischer Produkte. Mit dem Arduino kann man spielerisch Geräte nach eigenen Ideen bauen.

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Von
  • Daniel Bachfeld
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Jeder hat ihn, aber nur wenige wissen es: Mikrocontroller stecken überall drin. Ob im Auto, DSL-Router, Smartphone oder Tablet: Mikro prozessoren helfen Dinge automatisiert zu schalten, zu steuern, zu regeln und zu kontrollieren. Auch im nicht kommerziellen Bereich lassen sich Mikrocontroller kreativ und praktisch einsetzen, etwa um regelmäßig wiederkehrende Aufgaben erledigen zu lassen, statischen Dingen Leben einzuhauchen oder um etwa die Umwelt mit Sensoren zu erfassen und die Daten anzuzeigen – und das alles ohne einen vergleichsweise teuren und klobigen PC.

Dank des großen und günstigen Angebots an elektronischen Komponenten kann der Privatmann leicht Geräte entwickeln, die es so bislang gar nicht am Markt gibt oder sie passgenau auf seine Anforderungen zu schneidern. Aquarienfutterautomat, Gartenbewässerungssteuerung, Luftgütemessgerät, Füllstandsüberwachung, Abstandswarner, Smartwatch, Drohnen, Roboter, Lichtsteuerung, Heimautomation: Je nach Gusto übernimmt der Mikrocontroller verschiedene Aufgaben in Haus, Hof und Hobby.

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Mit dem Arduino und der auch für Nicht-Informatiker leicht verständlichen Softwareentwicklungsumgebung findet der Anfänger einen schnellen Einstieg in die Programmierung von Mikrocontrollern. Und obwohl der Arduino und seine Software ursprünglich für eher IT-ferne Anwender wie Künstler, Designer und Medienwissenschaftler entwickelt wurde, nutzen ihn mittlerweile auch professionelle Hardware-Entwickler für den Bau von Prototypen. Durch sein Stecksystem lässt sich der Arduino nämlich ohne Löten spielend leicht und schnell mit weiterer Hardware – sogenannten Shields – erweitern.