Auf Nummer sicher: Sicheres Programmieren mit Rust

Rust steht eine glänzende Zukunft als Systemsprache bevor

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Programmiersprache Rust mit ihren Konzepten zum automatisierten Speichermanagement durch den Compiler große Vorteile gegenüber etablierten System-Programmiersprachen wie C und C++ bietet. Ganze Klassen von Fehlern, die sich in diesen Sprachen durch den Einsatz zusätzlicher Werkzeuge oder Prozesse lediglich verringern lassen, werden in Rust durch das Design der Sprache sowie durch den Compiler bereits bei der Übersetzung abgefangen. Dabei bietet Rust die gleiche Flexibilität und Performance, die man von den bisher verwendeten Sprachen gewohnt ist. Gepaart mit einer mächtigen Toolchain und einer äußerst hilfsbereiten Community steht Rust eine glänzende Zukunft als System-Programmiersprache bevor.

Jens Siebert
ist Senior Software Engineer bei der doks.innovation GmbH in Kassel. Er ist seit rund 20 Jahren in unterschiedlichen Rollen in der Softwareentwicklung tätig und hat bereits diverse Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht sowie Vorträge auf Fachkonferenzen gehalten.

Ferris Talks – die Kolumne für Rustaceans
Ferris Talks – Neuigkeiten zu Rust: Die Kolumne für Rustaceans
Ferris Talks – Neuigkeiten zu Rust: Die Heise-Kolumne für Rustaceans

Vielfach heißt es, dass sich die Welt im Bereich der Softwareentwicklung schneller ändert als in anderen Bereichen. Auch wenn das stimmen mag, sind fundamentale Umbrüche mit langfristiger Wirkung auch in der Informatik selten. Nicht jedes JavaScript-Framework stellt die Art, Software zu entwickeln, komplett auf den Kopf. Rust aber gehört zu den seltenen Änderungen, die nachhaltig, langfristig und unserer Einschätzung nach positiv wirken werden.

In dieser Kolumne möchten die beiden Rust-Experten Rainer Stropek und Stefan Baumgartner abwechselnd regelmäßig über Neuerungen und Hintergründe im Bereich Rust berichten. Sie soll Teams, die Rust schon verwenden, helfen, auf dem Laufenden zu bleiben. Einsteigerinnen und Einsteiger sollen durch die Kolumne tiefere Einblicke in die Funktionsweise von Rust erhalten.

Kolumnenautoren vom Rust Meetup Linz

Der Kolumnen-Titel nimmt Bezug auf Ferris, das krabbenförmige inoffizielle Maskottchen der Rust-Gemeinde. Die Ferris Talks schreiben Stropek und Baumgartner ab sofort monatlich und im Wechsel – mehr zu den Autoren steht am Ende des Artikels. Die beiden Kolumnisten sind überzeugte Rustaceans und organisieren das Rust Meetup Linz. Wer die beiden beruflich treffen möchte, kann sie unter anderem als Vortragende und als Workshop-Trainer bei den Konferenzen von Heise erleben, so zuletzt bei der Rust-Konferenz 2021.

(sih)