Schnäppchenjagd in Cupertino: Wie Apple sich durch Aufkäufe Innovationen angelt

In den letzten Jahren haben Tim Cook & Co. zahlreiche Firmen erworben, etwa im Bereich AR, KI und Gesundheit. Welche Strategie steckt dahinter?

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Von
  • Christoph Dernbach
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Apples neuzeitliche Geschichte beginnt mit einer Übernahme. Die Firma, die Ende der Neunzigerjahre kurz vor der Pleite stand, entschied sich 1997 für die Übernahme von Steve Jobs' zweiter IT-Firma NeXT. Für 400 Millionen Dollar – aus heutiger Sicht ein Schnäppchen – kam nicht nur der einstige Gründer zurück, sondern auch das Betriebssystem NeXTstep als Grundlage von OS X zu Apple.

Zuvor hatte man sich in Cupertino mit mehreren Versuchen, selbst einen Nachfolger des klassischen MacOS zu programmieren, in eine Sackgasse manövriert. Das Beispiel zeigt, wie der Konzern mit klugen Aufkäufen wuchs und (wieder) besser wurde. Die Strategie ist spannend wie lehrreich.

Schon 15 Jahre später musste der Jobs-Nachfolger Tim Cook im Zusammenhang mit dem völlig verpatzten Start der Apple-Karten in iOS 6 ebenfalls eingestehen, dass sein Unternehmen nicht in der Lage war, sich aus eigener Kraft aus einer misslichen Situation zu befreien. Die Apple-Karten sahen zwar hübsch aus, aber viele Ortsinformationen und Routenvorschläge stimmten nicht.

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