Profi-Wissen Fotodruck: Bildauflösung für Druck und Web verstehen und anwenden

Zusammenhänge verschiedener Auflösungsarten: Wie viele Pixel Sie für Ihre Fine-Art-Drucke benötigen und warum 72 dpi im Web seit 30 Jahren überholt sind.

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Von
  • Matthias Matthai
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Der Urlaub ist vorbei, das jüngste Fotoshooting nachbearbeitet, nun sollen die Highlights auf Instagram gepostet und als Poster im heimischen Wohnzimmer präsentiert werden. Wer seine Bilder dabei in bestmöglicher Qualität sehen will, kommt nicht drum herum, sich ein paar Gedanken über die Anforderungen zu machen, die der jeweilige Verwendungszweck an die Bilddatei stellt. Während Farbraum und Farbtiefe einen entscheidenden Einfluss auf das Bildergebnis haben, sagt die Bildauflösung aus, wie viele Pixel im Bild zur Verfügung stehen.

Der Kamerasensor zerlegt die Wirklichkeit in eine zweidimensionale Matrix aus Zeilen und Spalten, ähnlich einem Schachbrett.

Grundsätzlich besteht jede digitale Rastergrafik aus einer zweidimensionalen Matrix aus Zeilen und Spalten. Das kleinste Element ist das Pixel. Analog können Sie sich eine Tabelle vorstellen, denn sie besitzt ebenfalls Zeilen und Spalten. Das kleinste Element ist hier die einzelne Zelle.

Der Sensor einer Kamera ist auf die gleiche Art aufgebaut. Er besitzt eine bestimmte Anzahl an Zeilen und Spalten. Miteinander multipliziert ergeben diese die Gesamtmenge der verfügbaren Pixel. Ein Beispiel: Gemäß Datenblatt wird der Aufnahmesensor der Nikon Z 5 mit 6016 Pixeln Breite (also Spalten) und 4016 Pixeln Höhe (Zeilen) angegeben. Multipliziert ergibt sich daraus eine Auflösung von 24.160.256 Pixel (24,2 Megapixel).

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