Bilderschau: Wahlfälschung leicht gemacht

Informatiker der Princeton University zeigen, welche Schwächen in einer elektronischen Wahlmaschine des Herstellers Diebold stecken.

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Von
  • Daniel Turner

Im September zeigten Forscher am Center for Information Technology Policy (CITP) der Princeton University, wie leicht es ist, die elektronische Wahlmaschine AccuVote-TS mit einem Computervirus zu manipulieren. Das Modell des Herstellers Diebold gehört zu den in den USA am häufigsten bei Urnengängen eingesetzten Geräten. Die Maschine wurde den Forschern von einer anonymen Quelle zugespielt. Diebold selbst sagt, man liefere die Geräte inzwischen mit einer verbesserten Software aus, die die Sicherheit steigere (Statement als PDF). Die Princeton-Forscher sehen das allerdings anders – die Wahlmaschinen hätten immer noch Angriffsflächen. Unsere Bilderstrecke erklärt, wie die Princeton-Forscher unter Leitung des Professors Edward Felten bei ihrem ersten Wahlmaschinen-Hack vorgingen.

Übersetzung: Ben Schwan. (wst)