Car-to-Car-Kommunikation: Fahrerfahrungen mit Volkswagens Car2X

Mit der Einführung des Golf 8 bringt Volkswagen die Car-to-Car-Kommunikation via pWLAN erstmals in einem Massenmodell auf Deutschlands Straßen. Eine Testfahrt.

Lesezeit: 3 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 4 Beiträge

ADAC

Von
Inhaltsverzeichnis

Die Nebelbank kommt völlig unerwartet. Der Fahrer drosselt die Geschwindigkeit auf 100 km/h und heftet den Blick fest an die Rücklichter des Vordermanns. So gleitet die Fahrzeugkolonne in trügerischer Sicherheit durch das milchige Weiß. Dann muss das Führungsfahrzeug plötzlich bremsen.

In solchen und ähnlichen Situationen könnte man künftig deutlich sicherer unterwegs sein. Volkswagen stattet den neuen Golf erstmals mit einer Technik aus, über die Fahrzeuge untereinander kommunizieren können. Bei der Car-to-Car-Kommunikation (Car2Car) sendet ein Fahrzeug im Gefahrenfall eine Funkbotschaft aus, die von anderen Fahrzeugen in einem Umkreis von etwa 800 Meter aufgefangen wird.

Im oben beschriebenen Szenario könnte das System gleich an drei Stellen helfen. Wäre das Hindernis ein Liegenbleiber, könnte sich dieser schon außerhalb der Sichtweite per Car2Car zu erkennen geben. Zweitens würde im Falle der beschriebenen Vollbremsung das vordere Fahrzeug zumindest die nachfolgende Kolonne warnen. Selbst wenn es zum Unfall käme, ließe sich drittens immerhin noch der nachfolgende Verkehr informieren.

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

  • Zugriff auf alle Inhalte von heise+
  • exklusive Tests, Ratgeber & Hintergründe: unabhängig, kritisch fundiert
  • c't, iX, Technology Review, Mac & i, Make, c't Fotografie direkt im Browser lesen
  • einmal anmelden – auf allen Geräten lesen - monatlich kündbar
  • erster Monat gratis, danach monatlich 9,95 €
  • Wöchentlicher Newsletter mit persönlichen Leseempfehlungen des Chefredakteurs
GRATIS-Monat beginnen Jetzt GRATIS-Monat beginnen Mehr Informationen zu heise+