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Technology Review

Charterflug ins All

Die USA bringen wieder aus eigener Kraft Menschen in den Orbit – diesmal mit Raumkapseln von privaten Firmen.

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Charterflug ins All

(Bild: SpaceX)

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Ins All? Aus eigener Kraft? Die Amerikaner, scherzte Russlands Raumfahrtchef Dmitri Rogosin vor ein paar Jahren, könnten es ja mal mit einem Trampolin versuchen. Schließlich könnten – nach dem Ende der amerikanischen Space-Shuttle-Flüge im Juli 2011 – lediglich die Russen und die Chinesen Menschen ins All transportieren. Und China sei ja wohl keine Option.

Die Häme hat Wunden hinterlassen. Dass jüngst in einer der russischen Sojus-Kapseln ein Loch gefunden wurde, eine andere wegen Schlampereien an der Rakete notlanden musste, machte die Sache leider nicht besser. Denn amerikanische Astronauten sind trotzdem – ohne Überprüfung der Sicherheitskultur und ohne mit der Wimper zu zucken – in die Sojus-Kapseln geklettert.

2019 aber soll die Demütigung endlich ihr Ende finden. Nun wollen die Amerikaner wieder amerikanische Astronauten von amerikanischem Boden mit amerikanischen Raumschiffen ins All bringen. "Launch America" heißt die Initiative: startet Amerika. Und es wird, auch das passt zum amerikanischen Traum, dieses Mal nicht die staatliche Raumfahrtbehörde Nasa sein, die US-Astronauten in den Weltraum bugsiert, sondern zwei private Firmen: SpaceX, die Firma des exzentrischen Milliardärs Elon Musk, sowie der Luft- und Raumfahrtkonzern Boeing.

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