Cloud-Computing in der deutschen Finanzbranche

Die Cloud verspricht viele Vorteile. In der Finanzbranche sind regulatorische Vorgaben zu beachten, was Banken und Provider vor große Herausforderungen stellt.

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Von
  • Dr. Guido-Arndt Söldner
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Die Finanzbranche, in Sachen IT als besonders konservativ bekannt, bricht nun ins Cloud-Computing-Zeitalter auf und verfolgt dabei in der Regel eine Hybrid-Cloud-Strategie. Von den Public-Cloud-Anbietern sticht dabei insbesondere Google mit seiner Cloud-Plattform GCP hervor, die bei den größten Banken Deutsche Bank, Commerzbank, DZ BANK, aber auch im Sparkassen-Verbund eine feste Größe ist. Auch Microsoft Azure ist in vielen Bankhäusern vertreten, Amazon Web Services (AWS) hingegen weniger. Anbieter wie Atruvia (vormals Fiducia IT und GAD) und die Finanz Informatik warten mit ergänzenden Angeboten auf.

Der Trend zum Cloud-Computing zeigt sich nicht nur bei Großbanken, sondern auch bei kleineren und mittleren Finanzinstituten. Sogar die Bundesbank unterstützt derartige Bemühungen. Gerade in einem kompetitiven Umfeld bietet Cloud-Computing für kleinere und mittlere Banken eine Möglichkeit, Zugang zu Technologien zu erhalten, die sich sonst nur Großbanken mit leistungsfähigen Rechenzentren leisten können.

Mehr zu Cloud-Sicherheit

Die für die Aufsicht der meisten Banken in Deutschland zuständige Behörde ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz BaFin. Ihre Aufgabe ist es unter anderem, die Gefahren neuer IT-Entwicklungen aufzuzeigen. Dazu hat sie eine Reihe von Schritten unternommen, diesen Gefahren mit aufsichtsrechtlichen und regulatorischen Vorgaben zu begegnen. Großbanken werden seit dem Jahr 2014 im europäischen Rahmen geprüft.

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