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DSGVO und Werbung: Mehr Klicks, kaum zusätzlicher Datenschutz

Die Werbebranche ist bisher kaum von der Datenschutz-Grundverordnung betroffen. Allerdings sind viele Fragen noch ungeklärt.

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DSGVO und Werbung: Mehr Klicks, kaum zusätzlicher Datenschutz

"Deaktivieren Sie bitte Ihren Adblocker", "Wir verwenden Cookies", "Abonnieren Sie jetzt unseren Newsletter!" – Webseitenbesucher müssen sich mit allerlei Popups herumschlagen. Seit dem 25. Mai 2018 ist ein weiteres Fenster hinzugekommen: Die Zustimmung zur Datenverarbeitung. Grund ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die seit dem 25. Mai endgültig gilt. Sie verursacht nicht nur neue Pop-ups: Einige Dienste wie Instapaper haben sogar zeitweilig ihre Dienste für europäische Nutzer eingestellt.

Die Online-Werbung hingegen hat sich bisher wenig verändert. Zwar lieferten manche Websites in den ersten Wochen nach der Einführung der DSGVO deutlich mehr Eigenwerbung aus, weil sie nicht alle Werbeplätze belegen konnten. Doch ganz auf Werbung verzichtet kaum ein Angebot. Auch haben datenschonende Werbeformen keinen plötzlichen Aufschwung erfahren.

Mehr zur Datenschutz-Grundverordnung

"Die ökonomischen Auswirkungen auf den Online-Werbemarkt waren spürbar", sagt Thomas Duhr, Vize-Präsident des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) im Gespräch mit c’t. Von den Umsatzrückgängen zwischen 25 und 40 Prozent, von denen in britischen und US-amerikanischen Fachmedien zu lesen war, sei man in Deutschland jedoch weit entfernt.

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