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Das Rechte-System von Windows verstehen

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Windows schützt Dateien, Ordner und viele andere Betriebssystemobjekte vor unberechtigten Zugriffen. So funktioniert die Rechteverwaltung im Detail.

Man versucht unter Windows eine Datei zu speichern oder zu löschen und erntet eine Fehlermeldung: Die eigenen Rechte reichen für diesen Vorgang nicht aus. Dabei ist man eigentlich Administrator und sollte alle Rechte besitzen. Für Systemdateien gilt das leider oder glücklicherweise nicht unbedingt – je nach Sichtweise.

Wenn es sich nicht gerade um eine Systemdatei im Windows-Ordner handelt, kann man den Fehler in der Regel auf zwei verschiedene Arten beheben: Entweder man besorgt sich echte Administratorrechte oder versucht, die Sicherheitseinstellungen der betroffenen Datei oder des Ordners zu ändern. Dazu ruft man deren Eigenschaften im Explorer auf, wechselt auf die Seite "Sicherheit" und klickt auf "Bearbeiten". Dort kann man dann das eigene Benutzerkonto der Liste der Benutzernamen hinzufügen. Ist das dort schon vorhanden, reicht es, unten das Häkchen hinter der gewünschten Berechtigung zu setzen. Bei Systemdateien helfen oft beide Herangehensweisen nicht – was meistens sinnvoll ist, weil man sich durch allzu sorgloses Erweitern von Rechten schnell Sicherheitslöcher einfängt.

Wer trotzdem die Sicherheitseinstellungen seines Systems und der von ihm verwalteten Dateien, Ordner und anderen Objekten bearbeiten möchte, sollte wissen, was dabei hinter den Kulissen passiert.


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