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Datenschutz: Wie die DSGVO Gesundheitsdaten schützt

Gesundheitsdaten zählen zu den sensibelsten Informationen eines Menschen. Trotzdem gehen Ärzte, Krankenhäuser oder App-Hersteller mit ihnen oft nachlässig um.

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(Bild: Albert Hulm)

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Die Zeiten sind vorbei, in den Patienteninformationen höchstens in einem geschützten Raum zwischen Ärzten, Laboren und Krankenkasse hin und her geschickt wurden. Medizinische Daten sind längst ein Milliardenmarkt, von dem von Pharmafirmen über Forschungseinrichtungen bis hin zu mehr oder weniger seriösen App-Herstellern alle ihr Stück abhaben wollen.

Dieser schönen, neuen Medizinwelt soll jetzt ein Anfang November beschlossenes Gesetz zum Durchbruch verhelfen. Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) sieht unter anderem Apps auf Rezept und die Freigabe von Patientendaten für Forschungszwecke vor. Während sich Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für die neuen Möglichkeiten begeistert, sind Daten- und Patientenschützer alles andere als angetan.

Das zentrale Schutzobjekt der DSGVO sind die personenbezogenen Daten. Das sind Informationen, die sich auf eine natürliche Person beziehen und diese identifizieren oder mithilfe von zusätzlichen Informationen identifizierbar machen.

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