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Datenschutz bei Online-Umfragen: Das müssen Sie beachten

Online-Umfragen datenschutzkonform zu gestalten, kann schwierig sein. Die rechtlich Hauptverantwortlichen sind nicht die Plattformen, sondern der Ersteller.

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Inhaltsverzeichnis

Wer eine Online-Umfrage ausfüllt, kommt oft ausschließlich mit Systemen des Umfrageanbieters in Kontakt. Der Link zur Umfrage kommt per Mail, gesendet vom Anbieter, und führt zu den Servern des Anbieters. Dort wartet die Umfrage, alle Antworten werden auf den Servern des Anbieters gespeichert und aggregiert, visuell aufbereitet oder anderweitig weiterverarbeitet.

Datenschutzrechtlich verantwortlich ist dennoch nicht der Umfrageanbieter, sondern die Person oder Firma, die den Anbieter nutzt, um eine Umfrage zu erstellen. Dieser Ersteller der Umfrage muss sich Gedanken machen, ob er personenbezogene oder gar gesondert geschützte Daten sammelt.

Richtet sich seine Umfrage nicht ausschließlich ans familiäre Umfeld, muss er entsprechend eine Datenschutzerklärung aufsetzen und eventuell dafür Sorge tragen, dass der Umfrageanbieter die Daten überhaupt haben darf, indem er mit ihm einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung schließt. Der Anbieter der Umfrage ist nämlich datenschutzrechtlich nur ein Auftragsverarbeiter.

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