Die IoT-Alleskönner: ESP32 und ESP8266 im Vergleich

WLAN, Bluetooth, A/D-Wandler, PWM, digitale Ein- und Ausgänge: Der ESP8266 und sein großer Bruder ESP32 haben viel zu bieten. Wir zeigen, was!

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Inhaltsverzeichnis

Der Arduino Uno und der Nano waren lange Zeit die führenden Plattformen beim Basteln mit Mikrocontroller-Boards. Der Hersteller Espressif hat mit seinen Mikrocontrollern ESP8266 und ESP32 die Maker-Community ordentlich aufgemischt und wird mittlerweile (zumindest aus der Sicht der Make-Redaktion) in mehr Projekten eingesetzt als der Arduino. Im Wesentlichen liegt das an drei Dingen: Beide Mikrocontroller sind (auf Development-Boards) günstiger als Original-Arduinos, sie bieten erheblich mehr Speicher und Funktionen und sie lassen sich trotzdem weiterhin mit der populären Arduino-IDE programmieren.

Kurzinfo

  • Vergleich ESP8266 und ESP32
  • Besondere Funktionen des ESP32

Kurz zur Historie: Bereits im Jahr 2015 erfüllte der eigentlich für industrielle Zwecke entwickelte ESP8266 die lang gehegten Wünsche vieler Maker nach Netzwerkfunktionen, die sich mit dem Arduino nur durch teure Zusatz-Shields realisieren ließen. Anfangs fungierte der ESP8266, trotz seiner im Vergleich viel potenteren Hardware, nur als günstiges WLAN-Modul für viele Arduino-Projekte. Per serieller Schnittstelle kann man Daten (mit AT-Befehlen wie bei Modems) über das WLAN-Modul ins Netz schicken oder von Servern abholen. Das Modul arbeitet auf Wunsch auch als Access Point mit Webserver-Funktion.

Genau genommen steht die Bezeichnung ESP8266 nur für den Chip. In Kombination mit weiterer Hardware und anderen ICs werden dann Module draus, etwa das ESP-12.

Nach und nach wuchs die Softwareunterstützung mit dedizierten Bibliotheken für die Arduino-IDE durch die Community und Espressif, sodass der ESP8266 immer öfter auch als autark arbeitendes Modul ohne Arduino zum Einsatz kam. Als dann auch noch immer mehr Anbieter das Modul auf Protoyping-Boards zusammen mit Spannungsregler, USB-Anschluss, Stiftleiste, Tastern und LEDs verbauten, war der Weg frei für einen breiten Einsatz auch unter Einsteigern.

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