Die Klimabilanzen der großen Tech-Firmen

Amazon, Apple, Facebook, Google und Microsoft feiern sich als Klimaschutzvorreiter. Man sollte allerdings das Kleingedruckte in ihren Umweltberichten lesen.

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(Bild: Thorsten Hübner)

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Die großen Tech-Konzerne sprechen gerne und ausführlich über Klimaschutz. Sie setzen sich Ziele und veröffentlichen jährlich umfangreiche Umweltberichte. Darin beziffern Amazon, Apple, Facebook, Google und Microsoft auch ihre CO2-Fußabdrücke.

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Es wäre allerdings wenig sinnvoll, die Konzerne anhand dieser Daten miteinander zu vergleichen. Erstens unterscheiden sich ihre Geschäftsfelder zu stark voneinander. Facebook betreibt vor allem Rechenzentren, Apple entwickelt und verkauft in erster Linie Hardware, Amazon macht alles Mögliche. Zweitens weichen auch die Methoden zur Berechnung der Emissionen erheblich voneinander ab.

Trotzdem stecken in den Umweltberichten viele spannende Informationen. Sie verraten zum Beispiel, was hinter Werbeversprechen wie "CO2-neutral" oder "100 Prozent Ökostrom" steckt. Beides klingt nach ultimativer Umweltfreundlichkeit, doch die Realität sieht oft anders aus. Man könnte auch von Greenwashing sprechen.

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