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Die Partitionierung moderner Windows-PCs erklärt

Bei einem Blick auf die Festplatte entdeckt man häufig mehr Partitionen als Laufwerke im Explorer. Wir erklären, welchen Zweck sie jeweils erfüllen.

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Wenn man dem Windows-Setup-Programm die Partitionierung der eingebauten Festplatte oder SSD überlässt, richtet es nicht nur eine Partition für die Windows-Installation selbst ein, sondern ein paar mehr. Deren Anzahl und Verwendungszweck unterscheidet sich nicht nur von Windows-Version zu Version, sondern hängt auch von der Mainboard-Firmware ab. Im Explorer sind die zusätzlichen Partitionen nicht zu sehen. Der Grund für dieses Versteckspiel ist ein guter: Es dient erstens dem Schutz des standardmäßig zusätzlich installierten Minibetriebssystems namens Windows RE. Das startet immer dann, wenn Windows selbst Bootprobleme hat.

Zweitens wird so auch der Bootloader geschützt, weil ohne ihn weder Windows noch Windows RE starten könnten. Die Anzahl der Partitionen steigt, wenn der PC-Hersteller weitere hinzugefügt oder man eine ältere Windows-Installation auf das aktuelle Windows 10 Version 1903 aktualisiert hat. Als Ergebnis befinden sich heutzutage auf eingebauten Laufwerken, auf denen Windows installiert ist, mindestens zwei, meist aber drei, vier oder noch viel mehr Partitionen.

Wenn Sie sich selbst einen Überblick über die Partitionierung verschaffen wollen, reichen dafür die Windows-Bordmittel völlig aus. Die per Maus steuerbare Datenträgerverwaltung und das mächtigere, aber nur mit Befehlszeilen steuerbare Kommandozeilenprogramm Diskpart haben wir in den beiden Artikeln: Partitionieren mit Windows-Bordmitteln - Teil 1 und Teil 2 vorgestellt. Das Nachfolgende gilt gleichermaßen für herkömmliche Magnet-Festplatten wie für SSDs.

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