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Die Zukunft der Container-Technik mit und ohne Docker

Die Firma Docker Inc. hat ihre Enterprise-Sparte verkauft und stellt Docker Swarm ein. Für Container-Nutzer sind die Umbrüche aber kein Grund zur Panik.

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(Bild: Albert Hulm)

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Nur wenige Unternehmen schaffen es, dass ihr Produktname zum Gattungsbegriff wird – wie der Zeppelin oder Tempo. Und nur ein kleiner Teil davon schafft es, ein eigenes Verb zu erschaffen – wie "googeln" für alle Arten von Suchen im Internet. Genau das ist auch dem Unternehmen Docker Inc. mit der Container-Software Docker gelungen. Das Verb "dockern" bezeichnet seit einigen Jahren zumindest in der IT-Welt das Arbeiten mit Software in Containern: Container-Images verpacken, in eine Registry hochladen, aus einer Registry herunterladen und einen Container aus dem Image erzeugen.

Die Community-Edition (Docker-CE) ist kostenlos und Open-Source-Software. Finanziert wird sie durch das Geschäft mit der Enterprise-Ausgabe (Docker-EE), die unter anderem Support und eine Verwaltungsoberfläche mitbringt. Nachdem Anfang November bekannt wurde, dass Docker Inc. das Enterprise-Geschäft an den Cloud-Dienstleister Mirantis verkauft hat, sind viele Docker-Nutzer in Aufruhr und stehen vor der Frage, ob es noch klug ist, weiter mit der Technik zu arbeiten oder sie als Einsteiger neu zu erlernen.

Wenn die größte Einnahmequelle des Herstellers wegfällt, sei die Zukunft der Open-Source-Variante unsicher, so die Argumentation. Doch wenn man sich die Bausteine, aus denen Docker besteht, genauer ansieht, dann fällt auf, wie sich das Unternehmen rechtzeitig ersetzbar gemacht hat.

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