Die acht wichtigsten Antworten zur Windenergie-Debatte

Ohne Windräder keine Energiewende, sagen die Befürworter. Es gibt auch andere Wege zum Klimaschutz, meinen die Gegner. Die Argumente der hitzigen Kontroverse.

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Neun Windräder noch, dann ist Schluss. Zu oft war das Freiburger Energieunternehmen Badenova auf den Kosten für geplante, aber letztlich nicht gebaute Windparks sitzen geblieben. Windkraftgegner und Naturschützer sorgen vielerorts dafür, dass sich Projekte um mehrere Jahre verzögern oder komplett scheitern. Von den bereits geplanten Windparks im Schwarzwald wird der Regionalversorger nur noch die Hälfte fertig bauen.

Die Freiburger bestätigen damit einen besorgniserregenden Trend. Der Ausbau der Windkraft ist im vergangenen Jahr dramatisch eingebrochen. In Zukunft könnte eine umstrittene Abstandsregel der Bundesregierung den Stillstand sogar auf Jahre zementieren: Windräder sollen selbst zu Mini-Siedlungen mit fünf Häusern einen Abstand von mindestens 1.000 Metern einhalten. Mit dieser rigorosen Vorschrift könne die Bundesregierung ihr nächstes Etappenziel für Ökostrom jedenfalls streichen, warnt das Umweltbundesamt: "65 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien bis 2030 wären in Deutschland bei Einführung eines Mindestabstands von 1.000 Metern zu Wohnbebauung nicht erreichbar."

Doch welche Bedenken haben zum Windkraft-Desaster geführt? Blockieren wirklich zu viele Anwohner neue Windparks? Technology Review analysiert die Gründe für den Stillstand der wichtigsten Ökostrom-Technologie und zeigt, mit welchen Ideen sich die Hindernisse überwinden lassen.

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