Die technischen Details zu iOS 14, iPadOS 14, macOS 11 Big Sur und Co.

Das große Apple-Thema 2020 ist ganz klar der Umstieg auf die ARM-Prozessoren und die runderneuerte Version von macOS. Aber das ist längst nicht alles.

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Von
  • Markus Stöbe
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Der neuerliche Wechsel der Prozessorfamilie war das beherrschende Thema der diesjährigen Entwicklerkonferenz WWDC. Schon Ende 2020 will Apple das Herzstück der Mac-Familie austauschen.

Das Ganze ist von langer Hand vorbereitet: In den letzten Jahren glich Apple beispielsweise immer mehr Programmierschnittstellen auf den einzelnen Plattformen aneinander an. So konnten Entwickler immer leichter Apps für ein Gerät schreiben und später mit nur noch wenigen Änderungen auf eine der anderen Apple-Plattformen portieren. Um den Aufwand weiter zu verringern, entwickelte Apple letztes Jahr das Catalyst-Framework, mit dem iPad-Anwendungen auf dem Mac laufen können – in den meisten Fällen fast ohne Änderungen. Mit Big Sur haben Entwickler mehr Kontrolle über das Aussehen ihrer Apps und dürfen mehr Mac-spezifische Elemente integrieren, darunter Pull-Down-Menüs oder Checkboxen.

Jetzt gibt es wieder verstärkt Universal Binaries, also Apps, die Code für Intel- und ARM-Prozessoren enthalten. Ressourcen wie Bilder, Töne und Texte nutzen sie gemeinsam. Von außen sieht man Anwendungen keinen Unterschied an, sie sind lediglich größer.

(Bild: Apple)

Im letzten Schritt fehlte eigentlich nur noch eine Möglichkeit, die Bedienoberfläche von Grund auf geräteübergreifend definieren zu können: Dieses Problem löste Apple im letzten Jahr mit SwiftUI, das mit den Systemupdates in diesem Jahr verbessert wird. Dann haben Entwickler auf allen Plattformen des Konzerns eine einheitliche Sammlung an Bibliotheken zur Verfügung, mit denen sie aus einem Quellcode, Programme für Mac, iPad, iPhone, Watch und AppleTV bauen können.

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