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Neuer Plan für eine faire Wirtschaft durch Digitalisierung

Lange galten freier Markt und dynamischer Wettbewerb als alternativlose Garanten für Wachstum und Wohlstand. Doch die Zweifel daran mehren sich. Hilft Big Data?

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(Bild: Shutterstock)

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Auf der Bühne erreichten die ersten Security-Leute Amistad, packten sie an Armen und Beinen, versuchten sie von dem Pult fortzuzerren, an das sie sich klammerte. Einer der Transparenthalter fiel, das Tuch verknitterte und flatterte zu Boden, als auch ein zweiter Halter überwältigt wurde. "Herbert Thompson kann nicht mehr vortragen, weil er ermordet wurde", rief sie.

Marc Elsberg: "Gier"

Thompson musste sterben, weil er die falschen Ideen hatte. Der Ökonom, der den mathematischen Beweis fand, dass Zusammenarbeit mehr bringt als Konkurrenz, der mit seinen Theorien den Kapitalismus erschüttert hätte, wird von skrupellosen Geschäftsleuten ermordet. Aktivisten stürmen eine Wirtschaftskonferenz, weil sie wollen, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Zugegeben, was Marc Elsberg in seinem neuen Thriller "Gier" schildert, ist genretypisch dick aufgetragen. Aber mal von der Verschwörung zum Mord abgesehen, in der Realität ist der Geist des Werks längst aus der Flasche: Immer öfter diskutieren Wissenschaftler und Aktivisten ernsthaft über Alternativen zur jetzigen Form der Marktwirtschaft – und sie führen gute Gründe an, warum die möglich sein sollen.

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