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Early Access: Das Finanzierungsmodell für Spiele setzt sich durch

Wollen Sie frische Spieleideen als Erster ausprobieren und Einfluss auf die Entwicklung nehmen? Das gelingt mit Early-Access-Spielen, birgt aber Risiken.

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(Bild: Albert Hulm)

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Kennen Sie Ark, Playerunknown's Battlegrounds, Subnautica oder Minecraft? Alle diese Spiele konnte man schon als unfertige Early-Access-Titel kaufen. Der frühe Zugang oder Early Access, (kurz EA und nicht zu verwechseln mit dem großen Spielepublisher) zu einem noch in der Entwicklung steckenden Spiel liefert eine spielbare Version zum Ausprobieren. Diese sogenannte Alpha-Version – statt von Early Access spricht man auch von Alphafunding – enthält aber noch nicht alle Inhalte des fertigen Spiels und in der Regel zahlreiche Fehler (Bugs).

Der Preis für ein Early-Access-Game liegt typischerweise deutlich unter dem der finalen Version. Zudem stellt der Anbieter – meist der Entwickler – dem Käufer die folgenden Alpha- und Beta-Versionen und später ohne weitere Kosten das fertige Spiel zur Verfügung.

Mit einem Early-Access-Spiel kauft man gewissermaßen die Katze im Sack. Zu Anfang darf man nur in den Sack greifen und das Fell streicheln. Dem Versprechen des Verkäufers, dass dem Sack hinterher eine komplette Katze entspringt, muss man vertrauen. Beim Spielen der frühen Alpha-Versionen lässt sich immerhin schon herausfinden, ob einem das Spielprinzip gefällt. Mängel bei der Bedienung, fehlende Inhalte sowie Fehler und Performance-Probleme beseitigen die Entwickler mit der Zeit.

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