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Einkaufen: Was der Offlinehandel vom Onlinehandel lernen kann

An technischen Ideen herrscht im Handel kein Mangel – weder online noch offline. Doch der Nutzen für die Kunden ist oft überschaubar.

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Einkaufsmeile in Köln: Die Hohe Straße.

(Bild: Tom Sodoge / Unsplash)

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Dynamic Pricing, Location Based Services, Predictive Analytics, Self-Checkout, User Tracking, Cross- und Multichannel, Click & Collect, RFID, Augmented Reality – der stationäre Handel pflegt einen großzügigen Umgang mit Buzzwords. Einiges davon entspringt reiner Technikverliebtheit, anderes könnte aber auch helfen, dem Onlinehandel auf den Fersen zu bleiben. Die Aussichten sind möglicherweise gar nicht so schlecht, denn mittlerweile wachsen die Bäume auch im Onlinehandel nicht mehr in den Himmel: Laut dem Handelsverband Deutschland (HDE) hat der Verkauf per Internet 2018 zwar wieder um 9,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zugelegt – aber "etwas schwächer als erwartet".

Selbst Amazon gelingt nicht mehr alles, was es anfasst. Im August gab die Deutsche Post DHL bekannt, keine frischen Lebensmittel mehr für den Online-Handelsriesen in Deutschland ausliefern zu wollen. Der Markt bleibe "bis dato weit hinter den Erwartungen zurück", teilte DHL mit. Amazon kommentierte die Entscheidung nicht.

Hinzu kommt, dass dem Onlinehandel mittlerweile oft der eigene Erfolg auf die Füße fällt. Laut Institut der deutschen Wirtschaft (IW) werde er "bereits jetzt dadurch gebremst, dass Produkte nicht so schnell und präzise ankommen, wie von den Endkunden der Händler erwartet". Die Gründe: eine wachsende Zahl an Sendungen, Fachkräftemangel in der Logistik und der dichte Verkehr in den Städten, der durch die Lieferdienste noch verschärft wird.

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