FIDO2 und WebAuthn: Login ohne Passwort

Passwörter sind überall, aber nerven. FIDO2 und WebAuthn sollen die Kennwörter überflüssig machen. Was steckt dahinter?

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(Bild: Pablo Wilson / Shutterstock.com)

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Theoretisch sind Passwörter eine gute Idee: Ein Passwort ist ein Geheimnis, das nur der jeweilige Nutzer kennt. Zusammen mit einem Benutzernamen, einer Telefonnummer oder einer E-Mail-Adresse authentisiert sich der Nutzer und das System erkennt Sabrina Maier als Sabrina Maier. Dieses Verfahren ist so universell und simpel, dass es nahezu alle Dienste im Netz anbieten.

Aber Passwörter nerven. Alle Konten soll man jeweils mit einem individuellen Kennwort schützen; komplex soll jedes einzelne auch noch sein. Da kapituliert das Gehirn und Nutzer müssen einen Passwortmanager verwenden, um den Überblick zu behalten. Außerdem vertraut man Passwörter verschiedenen Unternehmen an, die zum Teil schlampig mit den Geheimnissen ihrer Nutzer umgehen. Die Folge: Milliarden Kontodaten kursieren im Netz und Kriminelle nutzen sie aus.

Passwörter abzuschaffen ist ein oft versprochenes Ziel, das trotz vermehrter Fingerabdruck-Sensoren und Kameras für die Gesichtserkennung noch nicht eingetreten ist. Eine ganze Reihe von Abkürzungen tritt nun an und verspricht, Passwörter verschwinden zu lassen. WebAuthn und CTAP aus dem FIDO2-Projekt der FIDO-Allianz sollen dieses Kunststück gelingen. Aber was bedeutet diese Abkürzungsorgie genau und wie profitiert der Nutzer?

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