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Faktencheck: Apples Argumente für das iPhone – und was davon zu halten ist

Wir haben die zentralen Aussagen von Apples iPhone-Werbekampagne rund um Datenschutz, Umweltschutz und Datensicherheit einem Faktencheck unterzogen.

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Faktencheck: Apples Argumente für das iPhone – und was davon zu halten ist

(Bild: Bild: TeerawatWinyarat, iStock.com; Montage: Mac & i)

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Die in der Deutschlandzentrale von Apple in München entwickelte Werbeoffensive "Es steckt mehr in einem iPhone" stellt Themen wie Datenschutz, Nachhaltigkeit, Langlebigkeit, Umwelt, Barrierefreiheit und Recycling in den Vordergrund. In der Kampagne stellt Apple manche Behauptungen auf, die jeder Nutzer ganz leicht selbst überprüfen kann (etwa "iPhone-Nutzer können 24/7 Support erhalten", "Das iPhone kann beim Fahren deine Mitteilungen stummschalten" oder "Seit iOS 11 speichert das iPhone Fotos mit halber Dateigröße"), aber auch einige, deren Stichhaltigkeit zunächst offen bleibt. Wir haben sie für diesen Beitrag überprüft.

Apple legt sich in den USA immer wieder mit dem FBI und Politikern an, wenn es um den Datenschutz geht. So hat sich das Unternehmen konsequent gewehrt, die Sicherheit von iOS aufzuweichen, damit staatliche Stellen leichter an die Daten auf einem iPhone oder iPad kommen können. Ein Mindern der Sicherheit gegenüber dem Staat würde es auch Kriminellen erleichtern, an Daten heranzukommen, argumentiert Apple in dieser schwierigen Debatte.

Im Alltag geht es aber weniger um den Schutz vor staatlicher Schnüffelei, sondern vor allem um den Schutz vor kommerziellen Datensammlern. Obwohl die Namen Google und Facebook in der Kampagne nicht fallen, kann man Apples Datenschutz-Versprechen der Kampagne als einen Frontalangriff auf die Wettbewerber verstehen, die ihr Geld vor allem mit Werbung verdienen.

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