Fediverse: Was Sie über Mastodon und Co. wissen müssen

Besonders das Netzwerk Mastodon erhält im Fediverse derzeit großen Zulauf. Kann das Problem der Skalierbarkeit das Web0 lösen?

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(Bild: T. Schneider/Shutterstock.com)

Von
  • Eva Wolfangel
Inhaltsverzeichnis

Alles begann mit seinem eigenen Geburtstag: Zahlreiche Menschen gratulierten Aral Balkan auf dem Microblogging-Dienst Mastodon. 28.000 Menschen folgen Balkan. Der Programmierer und Aktivist ist bekannt als Gründer der "Small Web Foundation" und hat ein großes Netzwerk. "Ich konnte es nicht lassen, jedem ein 'Danke' zurückzuschicken", erklärt Balkan – und damit begann die ganze Misere: "Tausend Mal 'Danke' – und ich konnte nichts mehr schreiben." Seine Follower wiederum markierten seine Antwort mit dem kleinen Sternchen oder antworteten gar erneut. Das alles führte zu einer Kaskade, die so viel Verkehr erzeugte, dass Balkans Server aufgab. Somit hatte sich das Geburtstagskind selbst ohne Absicht eine DDoS-Attacke eingehandelt – also eine Distributed Denial of Service Attacke.

Denn Balkan betreibt seinen eigenen Mastodon-Server, und es liegt in der Natur des Netzwerkes, dass seine vielen Posts recht viel Verkehr verursachten: Mastodon ist in Form von Netzwerken organisiert, unzählige so genannte Instanzen, die miteinander föderieren. Das heißt, all diese Instanzen – im Prinzip Server - tauschen sich untereinander aus. Wer neu hinzustößt, entscheidet sich für eine Instanz und eröffnet dort einen Account. Auch wenn nicht alle Instanzen offen für neue Mitglieder sind, so ist die Auswahl doch groß: Von rund 18.000 Instanzen sind derzeit etwa 13.000 online. Die Instanzen sind eingeteilt nach bestimmten Interessen – von sehr spezialisierten Instanzen, die sich mit bestimmten Programmiersprachen beschäftigen, wie ruby.social, über gröbere gemeinsame Interessen wie die Klimakatastrophe, etwa auf climatejustice.social, oder Technologie, wie auf Techhub.social, bis hin zu inhaltlich offenen wie mastodon.social. Die Instanzen unterscheiden sich zudem durch ihre Serverregeln, die Interessierte auf der jeweiligen Startseite lesen können. Mastodon ist damit Teil des sogenannten Fediverse. Der Begriff ist ein Kofferwort aus der englischen Bezeichnung "Federated Universe", also "föderiertes Universum", das aus der Bündelung alternativer sozialer Netzwerke besteht.

Doch zurück zu Mastodon: Untereinander sind die meisten Instanzen miteinander vernetzt: das heißt, auch eine Instanz wie Balkans Server schickt Nachrichten ihrer Mitglieder an zahlreiche andere Instanzen, damit deren Mitglieder sie schließlich in ihrem Newsfeed finden können – wenn sie Balkan folgen oder jemand aus der Instanz einen seiner "Tröts" oder "Toots" genannten Posts erneut teilt. Doch auch wenn zumindest Mastodon für viele – vor allem für jene, die sich derzeit von Twitter dort registrieren – ähnlich zu sein scheint wie die gerade im Tumult befindliche Plattform Twitter, funktioniert es im Hintergrund ganz anders. Anstatt einer zentralen Organisation liegen sowohl die Infrastruktur als auch die Inhalte verteilt auf unzähligen Servern.

Wie Balkan mit seiner selbst gestarteten DdoS-Attacke erging es Ende Oktober auch dem größten Mastodon-Server mastodon.social: Als der Unternehmer Elon Musk medienwirksam Besitzer der neuen Plattform wurde, wechselten viele Twitter-Nutzer dorthin, vermutlich in der Annahme, dass man damit nichts falsch machen kann. Dieser Ansturm zwang die Instanz immer wieder in die Knie. Und so machten viele der Twitter-"Flüchtlinge" in ihrer neuen Social-Media-Heimat zunächst eher negative Erfahrungen: Ihre ersten Posts verzögerten sich teilweise massiv.

Der Zulauf auf den größten Server mastodon.social verstärkt gleichzeitig die Zentralisierung, die ja eigentlich verhindert werden soll. Mastodon.Social ist eine Instanz aus Deutschland und mit mehr als 880.000 registrierten Nutzenden die größte Instanz, dicht gefolgt von der japanischen Instanz pawoo.net mit etwas mehr als 784.000.

Seine selbst gestartete DDoS-Attacke hat für Balkan erneut fühlbar gemacht, was er schon lange wusste – und auch, dass seine Forderung sinnvoll ist: "Jeder große Account, sollte seinen eigenen Server betreiben." Das würde auch die Dezentralität verstärken. Das führt zu weiteren zentralen Themen, die wichtig sind, um Phänomene wie Mastodon im Speziellen und das Fediverse im Allgemeinen zu verstehen. Dabei geht es etwa um die Struktur, die auf einem gemeinsamen Kommunikationsprotokoll vieler Apps und Programme basiert.

"Auch ich habe das Fediverse am Anfang nicht verstanden", gibt Kubikpixel zu, ein Schweizer Entwickler, der nicht nur auf Mastodon, sondern auch in diesem Artikel nur mit seinem Usernamen genannt werden will. "Ich habe meinen Account anfangs auch auf Mastodon.Social eröffnet, weil ich dachte, die Hauptinstanz ist mit allen anderen verbunden." Inzwischen hat er gewechselt und ist heute auf Chaos.Social unterwegs, ein Server, der eine Nähe zum Chaos Computer Club hat. Heute sei er "ein bisschen der IT-Erklärbär", sagt er selbst, und auf Mastodon wird er allenthalben empfohlen, um die Eigenheiten des Fediverse zu erklären. Immer mal wieder veranstaltet er Kryptoparties, bei denen er Menschen Verschlüsselung erklärt, aber auch, wie sie sich im Fediverse zurechtfinden.

Ist das Fediverse kompliziert? "Schwer zu sagen", sagt Kubikpixel. Eigentlich sei es wie bei E-Mails: Auch hier nutzen verschiedene Menschen verschiedene Dienste, doch alle verstehen sich untereinander – wer bei Gmail ist, kann eine gmx-Email empfangen und lesen. So kann man im Fediverse beispielsweise mit einem Account bei Mastodon anderen bei Friendica folgen, einem weiteren dezentralen Netzwerk, das oft mit Facebook verglichen wird, oder auch die Videos auf Peertube – eine Art Youtube-Alternative – anschauen und kommentieren. "Wer Reddit mag, sollte sich Lemmy anschauen", empfiehlt Kubikpixel. Und Mobilizon ist wie Facebook- Events. Manche überfordere die Entscheidungsfreiheit zunächst, beobachtet Kubikpixel: "Die Eigenverantwortung ist hoch, man wird nicht an die Hand genommen. Wenn du vorher fünf Möglichkeiten hattest, etwas zu entscheiden, hast du jetzt 25." Und das betrifft die Plattform-Wahl ebenso wie die Frage, auf welcher Instanz man seinen Account anlegen möchte.

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"Was eine Instanz ausmacht, sind die jeweiligen Serverregeln" erklärt Klaudia Zotzmann-Koch, die den Mastodon-Server Literatur.Social betreibt – eine Instanz "für Autorinnen, Autoren und Literaturmenschen." Es lohnt sich also, sich diese Regeln durchzulesen auf der Suche, welche Heimat zu einem passt. Die Nachrichten der eigenen Instanz bekommt man dann in der sogenannten "Lokalen Timeline" (im Gegensatz zur "Föderierten Timeline") angezeigt. Wer also neu ist und sich über seine leere Timeline wundert, kann erstmal dort stöbern und entscheiden, wem er oder sie folgen will: Diese Posts erscheinen dann in der Startseiten-Timeline – und zwar einfach chronologisch.

Allzu heikel ist diese erste Entscheidung für eine Instanz aber auch wieder nicht, denn erstens ist das Umziehen recht einfach und zweitens kann man nahezu allen anderen im Fediverse ebenfalls folgen: "Das Fediverse ist ein Netzwerk von Netzwerken", sagt Zotzmann-Koch. "Mastodon ist dabei das Schweizer Taschenmesser unter den Fediverse-Softwares", so die Autorin und Datenschutz-Coach, "du siehst Posts von Pixelfed, oder Pleroma, Funkwhale und vielen anderen." Das heißt, Mastodon kann aufgrund des gemeinsamen Kommunikationsprotokolls ActivityPub nicht nur Daten austauschen, sondern die Formate der anderen Dienste ebenfalls anzeigen, beispielsweise der Instagram-ähnlichen Plattform Pixelfed oder der Podcast-Plattform Funkwhale.

Ein weiterer Vorteil, den man auch von der Plattform Twitter kennt: Mit wem man nicht reden will, den kann man als Nutzerin blocken oder auch erstmal nur stumm schalten. Zudem blockieren verschiedene Instanzen einige andere, beispielsweise werden die Posts der rechten Hatespeech-Instanz Truth.Social, auf der auch Donald Trump unterwegs ist, in die wenigsten hiesigen Timelines gespült.
"Mit denen föderiert unsere Instanz von Literatur.Social aus rechtlichen und moralischen Gründen nicht", erklärt Zotzmann-Koch.

Auch Stephanie Henkel, die im Fediverse unter dem Namen "Ückück" bekannt ist, genießt gerade diese Möglichkeit, mit einem oder wenigen Accounts mehrere Plattformen gleichzeitig nutzen zu können. Die Studentin der Wirtschaftsinformatik und zweite Vorsitzende der Partei Piraten Sachsen betreibt einen Podcast auf Funkwhale, veröffentlicht Videos auf Peertube – und hostet gemeinsam mit einem Kollegen die Instanz Dresden.Network, auf der sowohl ein Mastodon- als auch ein Peertube-Sever beheimatet sind. Aktuell ist ihr eines besonders wichtig: Die Unbhängigkeit des Fediverse. "Uns kann niemand kaufen, weil wir ein Netzwerk von vielen sind."

Insgesamt liegen den hunderten von Anwendungen im Fediverse – eine Übersicht gibt es auf Fediverse.party – vier Kommunikationsprotokolle zugrunde, von denen ActivityPub das verbreitetste ist. "Friendica kann alle Sprachen", empfiehlt Henkel – anders als mit Mastodon kann man mit einem Account dort auch die Aktivitäten von Diaspora-Mitgliedern verfolgen, ein Dienst, der mit Google+ verglichen wird und die gleichnamige Sprache diaspora verwendet. Zudem biete Friendica mehr Möglichkeiten, Posts zu formatieren, und die Posts dort dürfen länger sein. "Mastodon hingegen ist absichtlich rudimentäter", sagt sie. Dort werden die längeren Posts anderer zwar angezeigt, Formatierungen hingegen verschwinden.

Mastodon "verstehe" zudem den Kalender von Mobilizon nicht, einer App, mit der man, wie mit Facebook Events, Veranstaltungen organisieren kann. Mastodon-User können diese zwar sehen, sich aber nicht mit einem Klick anmelden. Stephanie Henkel empfiehlt auch Pixelfeed, auch wenn es noch etwas fehlerhaft laufe. "Es wird immer mit Instagram verglichen, aber eigentlich sind die Inhalte anders", sagt sie: "hochwertiger und künstlerischer."

Das ganze Fediverse wachse massiv, beobachtet Henkel. Letztlich könne tatsächlich jede und jeder selbst eine Instanz betreiben – "das sagen wir immer so, aber es sind eben nicht alle Techies", schränkt sie ein und lacht. Aber es gebe auch erste Hosting-Sevices, bei denen Menschen das Hosting eines Fediverse-Servers buchen und selbst eine Instanz aufbauen können.

Und wahrscheinlich ist das nötig, damit das Fediverse dem Ansturm langfristig gewachsen ist. Das Thema Skalierung wird derzeit immer häufiger auf Mastodon diskutiert. Das führt wieder zurück zu Aral Balkan und seiner DDoS-Attacke auf sich selbst. Denn diese zeige nicht nur die Grenzen der Skalierung der Föderation auf: Das Fediverse ist nicht sicher vor Zentralisierung, warnt Balkan, und letztlich nicht einmal vor feindlichen Übernahme durch die großen Tech-Konzerne. Er holt etwas aus: "Viele der Probleme, die gerade auftreten, hätten wir nicht, wenn wir weniger und dafür größere Instanzen hätten", sagt er. Denn dann müssten sich weniger Instanzen untereinander austauschen: In einer zentraleren Struktur fallen weniger dieser Datenverbindungen an, die den bestehenden Instanzen zur Zeit so zu schaffen machen. Aber Zentralisierung ist ja genau das, was das Fediverse verhindern soll. "Leider existieren die falschen Incentives", sagt Balkan und meint damit bestimmte Anreize. Die stecken aus seiner Sicht in der Architektur des Netzwerkes: "Weil es föderiert organisiert ist und nicht peer-to-peer."

Sobald ein föderiertes Netzwerk massiv wächst, tendiere es dazu, eine Lösung in Zentralisierung zu suchen – nahezu automatisch. Und das ist etwas, das die großen Tech-Konzerne gut können, schließlich ist dort auch das nötige Geld, um große Serverinfrastrukturen bereit zu stellen. Was, wenn Elon Musk auf einmal föderieren möchte? Er dürfte ActivityPub implementieren, auch wenn er aufgrund der Lizenz entsprechende Veränderungen stets offen halten müsste. "Viele Instanzen würden sich vermutlich weigern, mit ihm zu föderieren", sagt Balkan.

Aber es gibt andere kommerzielle Tech-Unternehmen, bei denen die Abneigung weniger eindeutig ist. Der Blogging-Dienst Tumblr hat kürzlich angekündigt, Activity Pub unterstützen zu wollen. „Matt ist noch am wenigsten Silicon-Valley-mäßig unterwegs“, sagt Balkan. Tumblr-Chef Matt Mullenweg hat zahlreiche Open-Source-Projekte aufgebaut und gefördert. Wenn Tumblr nun tatsächlich ActivityPub implementiert, wäre es Teil des Fediverse – und mit seinen 135 Millionen aktiven Nutzenden mit Abstand die größte Instanz des Fediverse. Es ist eine ganz andere Größenordnung als die 800.000 Accounts der derzeit größten Instanz Mastodon.Social.

Die größte Instanz wäre dann ein kommerzieller Dienst, der trotz möglicherweise fortschrittlichen Denkens seines Betreibers all das vereint, was man im Fediverse nicht gerne sieht: Zentralismus, Kommerz, eine algorithmisch gesteuerte Timeline – kann das überhaupt funktionieren? "Das ist eine moralische Frage", sagt Kubikpixel. Denn auch wenn das Fediverse nicht-kommerziell angelegt ist, könne niemand verhindern, dass Unternehmen Dienste anbieten, mit denen sie Geld verdienen. Und auch nicht, dass kommerzielle Unternehmen Teil des Ferdiverse werden, die eine algorithmisch gesteuerte Timeline anbieten.

"Ein System wird zu dem, für das es designet wurde", sagt Balkan dazu. Wenn die Incentives im Fediverse so sind, dass zentralistische kommerzielle Tech-Unternehmen Vorteile haben, dann werden diese auch kommen und womöglich früher oder später dominieren. "Allerdings ist es gar nicht so einfach, so etwas anders zu designen", gibt er zu.

Aral Balkan arbeitet seit acht Jahren am "small web", wie er sein Projekt nennt. Spaßeshalber hat er es auch mal "Web0" genannt, im Kontrast zum Web3 – der Slogan war recht erfolgreich, weil es eingängig ist. Das "Manifesto" beginnt mit einer Gleichung:

  • web3 = decentralisation + blockchain + NFTs + metaverse
  • web0 = web3 - blockchain - NFTs - metaverse
  • web0 = decentralisation

Viele kritisieren das Web3. Balkans Vision ist das Gegenteil davon: selbstbestimmt, nichtkommerziell, dezentral. Genau genommen soll die Funktion der Infrastruktur, an der er arbeitet, allein den Menschen dienen, die sie nutzen – und keinen Konzernen, die Daten sammeln beispielsweise. Der wohl größte Unterschied zum Fediverse ist eine Peer-to-peer-Kommunikation: Nutzende kommunizieren direkt miteinander, ohne zwischengeschalteten zentralen Service, aber auch ohne zu föderieren.

Dafür sollten alle ihren eigenen Webserver betreiben, sagt Balkan – und weil das schon wieder kompliziert klingt, schiebt er gleich hinterher: "Freilich dürfe es dafür Hosting-Sevices geben. Aber diese sollten jeweils maximal 10.000 Nutzer hosten dürfen. Das ist genug, es soll nachhaltig sein", sagt Balkan. So bilden sich seiner Meinung nach keine Tech-Giganten.

Gerade entwickelt Balkan sowohl "kitten" – einen kleinen Webserver und ein Framework, um Anwendungen für das Small Web zu programmieren, sowie "domain", ein Tool für Hosting-Anbieter. Der Normalfall soll aber sein, dass es einen Server pro Menschen gibt: "Es ist wirklich einfach". Das könne auch einfach ein Raspberry Pi sein, für den es lediglich einen Usernamen und ein "Geheimnis" brauche, einen kryptografischen Schlüssel. Mit Namen und öffentlichem Schüssel könne der Nutzer dann mit jedem anderen Server im Small Web kommunizieren. "Radikale Einfachheit", sagt Balkan. Auf Basis dieser Technologie ließe sich alles entwickeln, eine Möglichkeit zu chatten oder auch Backgammon zu spielen oder Bilder zu teilen oder was Menschen ansonsten gerne tun im Netz.

Er habe nichts gegen das Fediverse, sagt Balkan. Im Gegenteil: "Die Menschen wären jetzt gerade verloren, wenn es das Fediverse nicht gäbe." Auch dass der Mastodon-Gründer Eugen Rochko seine Plattform so entwickelt hat, wie er es getan hat, sei nur im Nachhinein einfach zu kritisieren. "Hätte er damals das gebaut, was ich gerade versuche zu gestalten, hätte es nicht funktioniert." Aber jetzt zeige sich, wohin die Design-Entscheidung in der Konsequenz führe – nämlich wieder in Richtung Zentralisierung. Nun sei die Zeit reif, etwas gänzlich neues zu gestalten, etwas, das nicht übernommen werden kann von Akteuren aus dem "Big Web". "Wir werden nicht koexistieren im bestehenden System, damit es nett aussieht", sagt Balkan entschlossen, "wir bauen etwas ganz anderes."

(jle)