Freies Computeralgebrasystem GeoGebra: Testlauf in Schulprüfungen

Das kostenlose Computeralgebrasystem GeoGebra wandelt das Smartphone zum grafikfähigen Taschenrechner. Ein Schulversuch untersucht den Einsatz in Prüfungen.

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Anstatt viel Geld für einen grafikfähigen Taschenrechner auszugeben, kann man im Mathe-Unterricht auch mit dem Computeralgebrasystem (CAS) GeoGebra arbeiten. Vorteil: Es ist Open Source, kostet nichts und läuft auf diversen Mobil- und Desktop-Geräten. Nachteil: Für Prüfungen ist GeoGebra nicht überall zugelassen. In Sachsen und Nordrhein-Westfalen ist es beispielsweise schon erlaubt, in Bayern noch nicht. Doch das könnte sich bald ändern. Zehn bayerische Gymnasien testen GeoGebra seit einigen Jahren in einem Feldversuch auf Herz und Nieren.

Mit der Software kann man Berechnungen ausführen, Terme umformen, Gleichungssysteme lösen, Funktionen analysieren sowie geometrische Zusammenhänge in 2D und 3D untersuchen. Es gibt eine Browser-Version sowie eigenständige Apps für Windows, macOS, iOS und Android.

Mehr zu GeoGebra

Die bislang gebräuchlichen Taschencomputer von Casio, Texas Instruments & Co. lassen sich perfekt abschotten. So verhindern die Hersteller bereits ab Werk, dass die Geräte während einer Prüfung manipuliert werden oder gar Daten mit anderen austauschen. Andererseits lassen sich solche Schulrechner nicht sonderlich flexibel nutzen. Ihr Einsatzbereich ist meist auf die Mathematik begrenzt, im besten Fall noch auf die Fächer Physik oder Chemie.

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