Funktionsweise und sichere Nutzung von Lithium-Ferrophosphat-Akkus

Die relativ junge LiFePO4-Technik verspricht eine problemlose Anwendung von Hochleistungs-Akkus. Wir geben einen Überblick zu richtiger Nutzung und Aufladung.

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Die Batterie- und Akku-Technologie hat seit der Erfindung der Voltaschen Säule im Jahr 1800 regelrechte Quantensprünge vollzogen, und selbst dem weniger geneigten Endverbraucher dürften inzwischen Begriffe wie Alkaline, NiMH, Li-Ion oder Li-Po bekannt sein. Letztere allerdings auch wegen einiger spektakulärer Unglücke mit abgebrannten Mobilgeräten – wir erinnern uns an das Galaxy-7-Desaster von Samsung.

Von daher rührt wahrscheinlich auch die Scheu vor der Lithium-Technik. Tatsächlich – das sei an dieser Stelle vorausgeschickt – bedarf es auch nur relativ wenig Ungeschick, um einen Lithium-Akku abbrennen, platzen oder wenigstens sterben zu lassen. Dabei kommt ein Lithium-basierter Akku dem perfekten Energiespeicher schon recht nahe: Bezogen auf Gewicht und Volumen bietet er jede Menge Kapazität und einen guten Wirkungsgrad. Im Unterschied zu den bis vor einiger Zeit noch recht verbreiteten NiMH-Akkus können moderne Lithium-Zellen bis zu fünfmal mehr Energie speichern und haben eine geringe Selbstentladung, verlieren somit bei ungenutzter Lagerung nur wenig an gespeicherter Energie.

Leider weisen die meisten gängigen Lithium-Zellen einen eklatanten Nachteil auf: Werden sie beschädigt, nicht gemäß ihrer Spezifikation behandelt oder herstellerseitig nachlässig gefertigt, können sie zu einer Gefahr werden, da die Separatoren zwischen den Zellen für hohe Energiedichten extrem dünn sein müssen und auch die enthaltene Chemie nicht ohne ist.

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