Grüne Software: Ressourcenschonenden Code mit C++ erzeugen

Mit geeigneten Konzepten lässt sich robusterer Code entwickeln, der auch noch die Rechnerressourcen schont.

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Von
  • Andreas Fertig
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Software erobert immer mehr Einsatzgebiete. Viele Geräte funktionieren heute nicht mehr ohne: Uhren, Waschmaschinen, Herde und allen voran Autos. Gemeinsam sind ihnen die Beschränkungen der Hardware. Deshalb ist es zwingend erforderlich, mit den begrenzten Ressourcen – vor allem CPUs, RAM und ROM – effizient umzugehen.

Anders bei Computern mit ihren zahlreichen CPU-Kernen, GByte an RAM und ROM sowie TByte an Festplatten: Ihre Software wird unabhängig von allen anderen laufenden Anwendungen programmiert. Thunderbird weiß nicht, ob Chrome gerade läuft und vielleicht noch Visual Studio. Hier schöpft jede Anwendung aus dem Vollen, der Gedanke an die Ressourcennutzung kommt oft zu kurz.

Grüne Software:

Dabei ist auch für Anwender ein ressourcenschonendes Programmieren auf Desktop-Rechnern wünschenswert: Die Anwendung startet schneller, läuft flüssiger und riskiert weniger Abstürze durch Out-of-Memory-Fehler. Treffend beschreibt Scott Meyers den Unterschied: "Gute Softwareentwicklung für Embedded Systems ist einfach gute Softwareentwicklung" (PDF). Wünschenswert wäre es also, davon zu lernen. Doch was lässt sich aus der Welt der eingebetteten Systeme in die der Desktops übertragen?