Grundlagen Amateurfunk: Überblick über Sende- und Empfangstechnik

Ein Funkamateur muss genau wissen, wie die drahtlose Signalübertragung funktioniert und was Modulationsverfahren sind. Hier ein Einblick in die Technik.

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(Bild: FOTOGRIN / Shutterstock.com)

Von
  • Harald Zisler
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Wie Signale im Funk aussehen, ist ein großes und wichtiges Thema für Amateurfunker. Damit man Informationen per Funksignal übertragen kann, muss man das Signal entsprechend aufbereiten, die Information also dem Träger mitgeben. Dafür werden Modulationsverfahren eingesetzt. Und diese besprechen wir in diesem zweiten Teil unserer Amateurfunk-Artikelreihe.

Amateurfunk

Am häufigsten funkt man im Amateurfunk noch per analogem Sprechfunk. Hierbei wird die niederfrequente Sprache dem erzeugten Hochfrequenzsignal aufgeprägt. Im auf kurzen Wellen üblichen Einseitenband-Betrieb ändert sich die Frequenz des Trägers nicht, wohl aber die Ampiltude des Signals entsprechend der Modulation. Bei UKW verwenden Funkamateure oft auch Frequenzmodulation, bei der die Amplitude konstant bleibt, die Frequenz des Hochfrequenzsignals sich aber mit den niederfrequenten Tonsignalen beim Sprechen ändert. Bei beiden Verfahren hat man also um den Träger herum eine gewisse Bandbreite, die für die Übertragung des Signals nötig ist.

Beim Morsen wird nur der hochfrequente Träger ein- und ausgeschaltet, nämlich im Takt der Zeichen. Erst im Empfänger wird dem empfangenen Signal etwas zugemischt, das das Piepsen für uns hörbar macht. Auch das unmodulierte Telegrafiesignal verfügt über eine Bandbreite. Der Unterschied besteht aber darin, dass bei ziemlich allen anderen Sendearten die Information mit einem hochfrequenten Trägersignal vermengt wird.