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Hackintosh selbst bauen – statt teurem Mac

Einen Billig-Mac gibt es bei Apple nicht. macOS-Fans liebäugeln deshalb mit Standard-PC-Komponenten. Mac & i hat überprüft, was ein Hackintosh taugt.

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Macs sind schick, arbeiten schnell, leise, energiesparsam und sind aus hochwertigen Materialien präzise gefertigt. Aber in einem Punkt sind sie schrecklich unflexibel: Anwender müssen sich hinsichtlich der Ausstattung wie Arbeitsspeicher, Speicherplatz und Grafikkarte beim Kauf festlegen. Spätere Erweiterungen sind meist ausgeschlossen (verlötete CPU und RAM), sehr teuer (eGPU) oder wenig elegant (zusätzliche Festplatten auf dem Schreibtisch).

Die PC-Fraktion dagegen löst ein paar Schräubchen, um das Gehäuse zu öffnen, setzt zusätzliche RAM-Bausteine oder eine SSD ein oder tauscht die Grafikkarte gegen das neuere, schnellere Modell. Selbst das Wechseln der CPU, des Mainboards oder des Netzteils stellt keine unüberwindbare Hürde dar – es kann ja auch mal etwas kaputt gehen. Wer sich das nicht zutraut, lässt das von einem PC-Schrauber erledigen. Das alles gibt es zu deutlich geringeren Kosten als jeden Mac.

Die Preise bei Apple scheinen – unabhängig vom Wechselkurs – nur eine Richtung zu kennen: steil nach oben. Selbst für die kleinste Ausstattung der neuen Mac minis verlangt Apple 900 Euro, bei mageren 8 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz – das grenzt schon an Unverschämtheit. Verständlich, dass sich über viele Jahre überzeugte Mac-Nutzer nach möglichen Alternativen umschauen. Ein Wechsel auf Windows oder Linux kommt für die meisten aber nicht in Betracht.

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