Menü

IPv6 – Problemlöser oder Innovationstreiber?

Das Internetprotokoll IPv6 setzt sich viel langsamer durch als erwartet. Unser Autor zieht Bilanz und appelliert an die Fantasie der Anwender und Entwickler.

Lesezeit: 7 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 2 Beiträge
Von

Inhaltsverzeichnis

Die Umstellung auf IPv6 stockt. Fortschritte gibt es nicht seiner technischen Vorteile wegen, sondern weil das Internet sonst einfach nicht mehr funktionieren würde. Was auch immer am Internet um- und ausgebaut wird: Es muss sich an den Privatkunden orientieren, wenn es eine Chance haben soll. Und solange der Privatkundenmarkt wächst, können die Provider die Adressknappheit und damit den Ausweg, die Umstellung auf IPv6, nicht ignorieren.

Das heißt nicht, dass die Geschäftskunden keine Rolle spielen würden – und sei es als Anbieter von Content, Webshops und Ähnlichem. Aber viele IT-Leiter werden eine technische Notwendigkeit für den Umstieg auf IPv6 ohne unmittelbaren "Business Case" kaum ihren Geschäftsleitungen vermitteln können – selbst wenn sie noch Zeit haben, sich mit Themen zu beschäftigen, die weit über das Tagesgeschäft hinausgehen.

Dass viele ITler also vor grundlegenden Veränderungen wie IPv6 zurückschrecken, ist nachvollziehbar. Trotzdem hat es hier in den letzten fünfzehn Jahren deutliche Fortschritte gegeben, auch weil IPv6 Einzug in Ausbildung und Lehre gehalten hat und damit auch mit dem Techniknachwuchs in den Unternehmen ankommt.

Immer mehr Wissen. Das digitale Abo für IT und Technik.

  • Zugriff auf alle Inhalte von heise+
  • exklusive Tests, Ratgeber & Hintergründe: unabhängig, kritisch fundiert
  • c't, iX, Technology Review, Mac & i, Make, c't Fotografie direkt im Browser lesen
  • einmal anmelden – auf allen Geräten lesen - jederzeit kündbar
  • erster Monat gratis, danach monatlich 9,95 €
  • Wöchentlicher Newsletter mit persönlichen Leseempfehlungen des Chefredakteurs
GRATIS-Monat beginnen Jetzt GRATIS-Monat beginnen Mehr Informationen zu heise+